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Autonome Roboter: KI-gesteuerte Maschinen platzieren 500.000 Solarpanels

Weil ein einfacher, aber kraftintensiver Schritt entfällt, sorgen die autonomen Maschinen für eine schnelle Installation großflächiger Solaranlagen .
/ Mario Petzold
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Die Roboter bewegen sich autonom, werden aber weiterhin überwacht. (Bild: Linkedin/Arena)
Die Roboter bewegen sich autonom, werden aber weiterhin überwacht. Bild: Linkedin/Arena

Im australischen Goorambat(öffnet im neuen Fenster) wird eine Photovoltaikanlage mit einer halben Million Modulen und einer Leistung von 250 Megawatt mit der Unterstützung autonom arbeitender Maschinen aufgebaut. Das berichtet die Australian Renewable Energy Agency(öffnet im neuen Fenster) , die das Projekt gefördert hat.

Die beiden Roboter sind mit speziellen Armen ausgestattet. Damit greifen sie die 75 kg schweren Panels, heben sie auf die Halterung und platzieren sie hintereinander. Eine externe Steuerung ist nicht notwendig, weil das KI-gestützte System selbständig erkennt, von wo nach wo die Solarmodule bewegt werden müssen.

Nur ein Teilschritt wird übernommen

Für die Überwachung ist allerdings speziell ausgebildetes Personal notwendig. Auch die anschließende Befestigung der Zellen und der Stromanschluss werden von Menschen übernommen. Ein Vorteil ist jedoch, dass die anstrengendste Arbeit mit entsprechend hohem Verletzungsrisiko entfällt.

Luminous Robotics(öffnet im neuen Fenster) , der Hersteller der Roboter, verspricht eine wesentlich höhere Installationsgeschwindigkeit und eine Reduzierung der benötigten Arbeitskräfte. Damit sollen die Kosten für Solarenergie zusätzlich sinken.

Erstes Ziel erreicht

Zukünftig sollen diese und ähnlich aufgebaute Roboter weitere Arbeitsschritte übernehmen, damit die schweren Solarpanels nicht mehr von Menschen bewegt werden müssen.

Derzeit scheint zumindest das ursprüngliche Projektziel erreicht zu werden. Laut Betreiber des Solarparks läuft die Errichtung schneller als geplant. Noch im Oktober 2025 soll der erste Strom produziert werden. Die Fertigstellung der mehr als 6 Quadratkilometer großen Anlage ist für 2026 geplant.


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