Autonome Minivans: Waymo kauft 62.000 Vans für seine Taxiflotte

Fiat Chrysler kann sich über einen Großauftrag der Google-Tochter Waymo freuen. Die Spezialisten für autonom fahrende Autos haben 62.000 Minivans des Typs Chrysler Pacifica gekauft, die künftig als Robotertaxis unterwegs sein sollen.

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Chrysler Pacifia im Dienst von Waymo
Chrysler Pacifia im Dienst von Waymo (Bild: Waymo)

Waymos Flotte selbstfahrender Chrysler Pacifica Minivans ist durch eine Großbestellung beim Hersteller Fiat Chrysler enorm erweitert worden. Es sollen 62.000 der Hybrid-Fahrzeuge geliefert werden, die als Robotertaxis eingesetzt werden. In das Fahrzeug passen bis zu acht Personen. Waymo und Fiat Chrysler wollen auch autonom fahrende Autos an Privatkunden verkaufen.

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Waymo unterhält derzeit eine Flotte von rund 600 Minivans, von denen einige für das Early-Rider-Programm in Phoenix genutzt werden. Andere werden in US-Bundesstaaten wie Kalifornien, Washington, Michigan und Georgia getestet. Seit November 2017 erprobt Waymo seine Minivans auf öffentlichen Straßen in Phoenix. Bald darauf wurden auch Taxidienste angeboten, die noch ausgebaut werden sollen.

Ein Chrysler Pacifica Hybrid-Minivan kostet im Einzelverkauf rund 40.000 US-Dollar. Auch wenn die beiden Unternehmen keinen Preis nannten, könnte der Auftrag über eine Milliarde US-Dollar wert sein. Fiat Chrysler ist aber nicht exklusiv an Waymo gebunden. Der Konzern ist Mitglied einer Technologiepartnerschaft mit BMW, Intel und Mobileye.

Auch Waymo verlässt sich nicht ausschließlich auf FCA. Im März 2018 wurde eine Partnerschaft mit Jaguar Land Rover angekündigt, die zur Erweiterung der Waymo-Flotte bis zu 20.000 vollelektrische Jaguar I-Pace liefern sollen. Ende 2018 soll ein erster Prototyp im öffentlichen Straßenraum getestet werden.

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Zeitgleich verkündete Softbank, 2,25 Milliarden US-Dollar in die GM-Tochter Cruise zu investieren. Das Geld soll GMs Pläne zur Einführung eines eigenen kommerziellen Taxidienstes im Jahr 2019 beschleunigen. Uber-Chef Dara Khosrowshahi gab ebenfalls zeitgleich bekannt, dass sein Unternehmen nicht nur seine Testfahrten mit autonom fahrenden Autos wieder aufnehmen wolle, sondern auch mit dem Rivalen Waymo über eine Kooperation verhandle.

Unterdessen erlitt der Einsatz autonom fahrender Autos einen Rückschlag, als sich im März 2018 ein tödlicher Unfall mit einem Uber-Fahrzeug in Arizona ereignete. Imageschäden entstanden auch durch mehrere Unfälle von Tesla-Fahrzeugen, auch wenn diese nur Assistenzsysteme nutzen.

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