Autonome Inventarisierung: Ikea nutzt 100 Drohnen zum Prüfen der Lagerbestände

Nicht nur im Smart Home , sondern auch in den eigenen Filialen setzt Ikea auf Technik: Mittlerweile gibt es eine Flotte von 100 autonom fliegenden Drohnen, um die Inventarbestände der Lager zu prüfen. Das erklärte Ingka, der Betreiber zahlreicher Ikea-Filialen, in einem Blogpost(öffnet im neuen Fenster) .
Die 2021 erstmals in der Schweiz eingesetzten Drohnen des Herstellers Verity fliegen durch 16 verschiedene Filialen in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Kroatien und Slowenien. Der Prozess sieht vor, dass die Drohnen nach Filialschluss eigenständig die Lager abfliegen, Paletten scannen und zu ihrer Ladestation zurückkehren.
"Wir investieren in allen Bereichen in Technologie" , sagt Tolga Öncu von der Ingka-Gruppe. "Die Einführung von Drohnen und anderen fortschrittlichen Hilfsmitteln – wie z.B. Robotern für die Abholung von Waren – ist ein echter Gewinn für alle. Sie verbessert das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter, senkt die Betriebskosten und ermöglicht es uns, erschwinglicher und bequemer für unsere Kunden zu werden."
2020 testeten Ikea und Verity(öffnet im neuen Fenster) erstmals die eigentlich für das Filmen von Veranstaltungen eingesetzten Drohnen. Vor zwei Jahren begannen Ingka, Inter Ikea Group und Verity gemeinsam mit der Entwicklung einer vollständig autonomen Drohnenlösung.
"Die Automatisierung schreitet sehr schnell voran, und die vollautomatische Drohnenlösung, die wir zusammen mit Verity entwickelt haben, ist ein gutes Beispiel dafür" , sagt Olof Orstadius, Leiter der Lieferkettenentwicklung. "Mit der Automatisierung können sich unsere Mitarbeiter auf wertschöpfende Aufgaben konzentrieren" .
Ingka ist der größte Franchise-Nehmer von Ikea und betreibt 482 Filialen(öffnet im neuen Fenster) des Möbelhauses.



