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Google-Chef Eric Schmidt (l.) und US-Verkehrsminister Anthony Foxx testen ein autonomes Google-Fahrzeug.
Google-Chef Eric Schmidt (l.) und US-Verkehrsminister Anthony Foxx testen ein autonomes Google-Fahrzeug. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Autonome Autos: Google verursacht auf 1,6 Millionen Kilometern keinen Unfall

Google-Chef Eric Schmidt (l.) und US-Verkehrsminister Anthony Foxx testen ein autonomes Google-Fahrzeug.
Google-Chef Eric Schmidt (l.) und US-Verkehrsminister Anthony Foxx testen ein autonomes Google-Fahrzeug. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Seit sechs Jahren sind Googles autonome Autos in Kalifornien unterwegs. Projektchef Urmson erläutert nun, welche Unfälle sich dabei ereigneten und wie diese durch Algorithmen verhindert werden sollen.

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Die autonomen Autos von Google haben in ihrer sechsjährigen Testphase noch keinen Unfall verursacht. Wie Googles Projektchef Chris Urmson in einem Beitrag auf der Plattform Medium schrieb, waren die Fahrzeuge zwar in elf kleinere Unfälle ohne Verletzte verwickelt, aber "nicht einmal war das selbstfahrende Auto der Grund für den Unfall".

Siebenmal seien andere Fahrer auf die Google-Wagen aufgefahren. Ansonsten seien sie an der Seite gestreift worden, und bei einem Zusammenstoß habe ein anderer Autofahrer ein Stoppschild übersehen. "Wenn man genug Zeit auf der Straße verbringt, werden Unfälle passieren, egal, ob man in einem Auto oder einem selbstfahrenden Fahrzeug sitzt", schrieb Urmson.

Die Flotte von mehr als 20 autonomen Wagen sei inzwischen mehr als 2,7 Millionen Kilometer gefahren, davon rund 1,6 Millionen Kilometer im autonomen Betrieb. Urmson präzisierte nicht näher, wie viele Unfälle sich ereigneten, als die Autos vom Computer gelenkt wurden. Obwohl die Autos wesentlich weniger Kilometer in der Stadt gefahren hätten, seien acht der elf Unfälle in städtischem Gebiet passiert.

Zur Vermeidung von Unfällen hat Google die Unfallstatistiken ausgewertet und versucht, gefahrenträchtige Situationen zu verhindern. So würden die Autos an einer Kreuzung bei Grün nicht sofort losfahren, sondern kurz überprüfen, ob andere Verkehrsteilnehmer auch tatsächlich ihre Rotsignale beachteten. Das Google-Auto habe auf diese Weise eine Kollision mit einem Radfahrer vermieden, der zu spät auf die Kreuzung eingebogen sei. Allerdings dürfen auch menschliche Autofahrer bei Grün nicht blindlings auf eine Kreuzung fahren oder die Vorfahrt erzwingen, wenn sie feststellen, dass ein anderes Fahrzeug ohne Vorfahrt nicht anhält. Der Vorteil autonomer Fahrzeuge dürfte aber darin bestehen, dass sie andere Fahrzeuge nicht so leicht "übersehen", da sie über einen ständigen Rundumblick verfügen.

Google hatte seine selbstfahrenden Fahrzeuge im Herbst 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt. Neben Google haben auch Fahrzeuge von Daimler und BMW eine Lizenz, um ihre Autos in Kalifornien zu testen. Zuletzt hatte Daimler in den USA auch die Zulassung für zwei autonom fahrende Lkw erhalten. In Deutschland wurde die Autobahn 9 inzwischen zu einer Teststrecke für autonome Autos erklärt. Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte dort vor einem Monat nach einer Testfahrt: "Automatisiertes Fahren ist keine Science-Fiction. In wenigen Jahren werden automatisierte Fahrzeuge im Straßenverkehr unterwegs sein. Digitale Technik kann dem Fahrer Aufgaben abnehmen und mehr Sicherheit und Komfort bringen."


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Peter Später 19. Mai 2015

LOL

lestard 15. Mai 2015

Wenn ich die grüne Ampel wirklich verpenne, dann akzeptiere ich das Hupen als gerechtfertigt.

Peter Brülls 15. Mai 2015

Die provozieren überwiegend kleine Blechschäden. Es sind insbesondere die brünstigen...

plutoniumsulfat 14. Mai 2015

Also hier gibt's das Ticket von der Schule fast geschenkt, musst nur einen Zehner dabei...

flasherle 13. Mai 2015

nur das der computer im auto das kind erkennt, obwohl das auto noch vor ihm ist, und...



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