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Automotive: Experte findet Waymo-Technologie in Ubers autonomen Autos

Uber hat ein neues Problem bei seinen autonomen Autos: Ein Experte ist zu dem Schluss gekommen, dass der Fahrdienstvermittler doch noch Technologie der Google-Schwesterfirma Waymo einsetzt.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
In einem autonomen Uber-Auto wurde Waymo-Technologie gefunden.
In einem autonomen Uber-Auto wurde Waymo-Technologie gefunden. (Bild: Jeff Swensen/Getty Images)

Bei einer der im Zuge des vorangegangenen Rechtsstreits zwischen Waymo und Uber vereinbarten Kontrolle hat ein Experte Waymo-Technik in Ubers autonom fahrenden Fahrzeugen gefunden. Das teilte der Fahrdienstvermittler ohne weitere Details in seinem am 7. November 2019 veröffentlichten Quartalsbericht mit.

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Waymo hatte Uber bereits früher Ideendiebstahl vorgeworfen, beide Seiten hatten den Streit im Jahr 2018 eigentlich beigelegt. Teil der Einigung war der Einsatz des unabhängigen Experten, der Ubers Technik überprüfen sollte.

Dieser habe nun festgestellt, dass einige Funktionen der Software von Uber geistiges Eigentum von Waymo verletzten, heißt es in dem Quartalsbericht. Dies könne Lizenzzahlungen an Waymo zur Folge haben - oder Uber müsse seine Technologie ändern. Das könne viel Zeit und Anstrengungen erfordern und die Marktreife der Technologie weiter verzögern. Waymo erklärte, man werde weiterhin alle notwendigen Schritte unternehmen, damit vertrauliche Informationen der Firma nicht von Uber verwendet würden.

Lidar steht im Fokus des Streits

Im Mittelpunkt des Streits steht das Lidar, mit dem die Fahrzeuge ihre Umgebung abtasten. Einer der führenden Spezialisten, der die Technologie zunächst für die autonomen Google-Fahrzeuge und dann für die neugegründete Schwesterfirma Waymo entwickelte, ist Anthony Levandowski. Er verließ Waymo Anfang 2016 und gründete das auf selbstfahrende Lastwagen spezialisierte Start-up Otto, das wenige Monate später für 680 Millionen Dollar von Uber gekauft wurde. Levandowski wurde danach zum Chef des Programms für autonomes Fahren von Uber.

Im Februar 2017 verklagte Waymo Uber und gab an, Levandowski habe vor seinem Abgang 14 000 Dokumente heruntergeladen. Uber bestritt stets, dass die vertraulichen Unterlagen jemals zu dem Fahrdienstvermittler gelangt seien.

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chefin 12. Nov 2019

Wenn ich eine Idee die nicht öffentlich ist lese und dann beim Konkurrenten mündlich...

konglumerat 09. Nov 2019

solange die uberkundschaft zahlt und alle über von uber gespaarte steuern und abgaben das...


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