Automesse: Die IAA geht nach München

Die Automesse IAA zieht nach 70 Jahren von Frankfurt nach München. Berlin hat sich mit seiner Bewerbung nicht durchgesetzt. Die größte Automobilmesse Deutschlands habe sich gegen Berlin und Hamburg und für München entschieden, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit(öffnet im neuen Fenster) .
Laut VDA überzeugt die bayerische Landeshauptstadt mit attraktiven Event-Locations, einer ausgezeichneten Verkehrsinfrastruktur und Kompetenz bei der Organisation von Großveranstaltungen. Die Locations sollen über eine Transferroute samt Vorrangspuren für umweltfreundliche Fahrzeuge mit dem Messegelände verbunden werden. So eine Sonderbehandlung dürften die beiden Mitbewerber nicht angeboten haben.
Im Dezember 2019 sprachen sich Berlins Grüne auf ihrem Parteitag gegen die IAA(öffnet im neuen Fenster) aus und forderten eine Zurückdrängung des motorisierten Individualverkehrs im öffentlichen Raum. Die Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) nahm an der Präsentation der Bewerbung vor dem VDA nicht teil.
Pläne zur Verringerung des Autoverkehrs in Berlin gibt es viele: So sind die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung auf das gesamte innere Stadtgebiet, die Reduzierung von Parkplätzen und Fahrspuren und autofreie Straßen und Viertel geplant. Diese Planung obliegt allerdings größtenteils den Bezirken.



