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Roboter bei der Autoherstellung (Symbolbild): Mechanismen zur Unfallverhütung einbauen, ohne Funktionsfähigkeit einzuschränken
Roboter bei der Autoherstellung (Symbolbild): Mechanismen zur Unfallverhütung einbauen, ohne Funktionsfähigkeit einzuschränken (Bild: Kazuhiro Nogi/AFP/Getty Images)

Automatisierung: US-Witwer klagt nach tödlichem Roboterunfall

Roboter bei der Autoherstellung (Symbolbild): Mechanismen zur Unfallverhütung einbauen, ohne Funktionsfähigkeit einzuschränken
Roboter bei der Autoherstellung (Symbolbild): Mechanismen zur Unfallverhütung einbauen, ohne Funktionsfähigkeit einzuschränken (Bild: Kazuhiro Nogi/AFP/Getty Images)

Welche Schutzvorkehrungen gegen Unfälle brauchen Roboter? Der Witwer einer US-Technikerin, die durch einen Roboterunfall ums Leben kam, klagt gegen Hersteller und Dienstleister. Sie hätten mehr zur Unfallverhütung tun müssen.

Wer ist schuld am Tod einer US-Technikerin, die 2015 an den Verletzungen durch einen Roboter starb? Ihr Witwer klagt gegen fünf Unternehmen, die die Roboter gebaut, aufgestellt und gewartet haben.

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Die Technikerin hatte im Juli 2015 in einem Automobil-Zulieferbetrieb Wartungsarbeiten an einer Fertigungslinie für Anhängerkupplungen durchgeführt. Obwohl der Roboter zu dem Zeitpunkt abgeschaltet war, wurde er plötzlich aktiviert. Er traf die Technikerin mit einem Teil am Kopf und verletzte sie tödlich.

Witwer klagt gegen Hersteller und Dienstleister

Der Witwer hat jetzt Klage eingereicht gegen insgesamt fünf Unternehmen, die seiner Ansicht nach für den Unfall verantwortlich sind. Drei der beklagten Unternehmen sind die Hersteller der Roboter an der Fertigungslinie. Die beiden anderen waren für den Aufbau und die Wartung der Anlage zuständig.

Die Unternehmen hätten keine ausreichenden Sicherheitsvorkehrungen getroffen, argumentiert der Kläger. Die Hersteller hätten es versäumt, angemessene Sicherheits- und Schutzmechanismen in die Roboter zu integrieren. Den beiden anderen Unternehmen wirft er vor, zu wenig für die Sicherheit getan zu haben. Alle fünf hätten Mechanismen zur Unfallverhütung in das System einbauen können, ohne dessen Funktionsfähigkeit einzuschränken.

Der Witwer soll Schadensersatz erhalten

Da die Unternehmen das versäumt hätten, seien sie für den Unfall verantwortlich, argumentieren die Anwälte des Klägers. Ihrer Ansicht nach steht ihrem Mandaten deshalb Schadensersatz zu.

Der Fall wirft die wichtige Frage nach der Verantwortung bei Unfällen mit automatisierten Systemen und Robotern auf. Das Europäische Parlament hat sich kürzlich dafür eingesetzt, Regeln zur Ethik und Haftung für Roboter und künstliche Intelligenz einzuführen. Auch hierzulande hat es 2015 schon einen tödlichen Unfall mit einem Roboter gegeben.


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maxmoon 14. Mär 2017

Beim Lesen der Überschrift habe ich eher gedacht, dass eine Frau einen Roboter geheiratet...

Peter(TOO) 14. Mär 2017

Die heutigen Industrie-Roboter sind immer noch nur Automaten. Es gibt bei der Arbeit...

thinksimple 14. Mär 2017

Diese Positionen kann man im Einrichtbetrieb anfahren. Gegen Wiedereinschalten sichern...

chefin 14. Mär 2017

Diese Vorschrift gilt nur bedingt und nicht generell. Nur wenn man direkt am Strom...

genab.de 13. Mär 2017

ist ja selten, das man die weibliche Form von Techniker schreiben muss, aber wenn, dann...



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