• IT-Karriere:
  • Services:

Automatisierung: Südkorea erwägt eine Robotersteuer

Wer automatisiert, gefährdet Arbeitsplätze. Die südkoreanische Regierung erwägt deshalb, Steuervergünstigungen für die Einführung von Robotern zu verringern.

Artikel veröffentlicht am ,
Industrieroboter Baxter (Symbolbild): von Maschinen generierte Wertschöpfung verteilen
Industrieroboter Baxter (Symbolbild): von Maschinen generierte Wertschöpfung verteilen (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Roboter erhöhen zwar die Produktivität der Wirtschaft. Aber sie ersetzen auch menschliche Arbeitskräfte. Südkorea erwägt als erstes Land, Unternehmen, die auf Automatisierung setzen, zahlen zu lassen.

Stellenmarkt
  1. ASYS Group - ASYS Automatisierungssysteme GmbH, Dornstadt bei Ulm
  2. Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich bei Köln

Die Regierung von Präsident Moon Jae-in will jedoch keine explizite Robotersteuer erheben, die die Unternehmen entrichten müssen. Stattdessen sollen Steuervergünstigungen gekürzt werden, die Unternehmen als Anreiz für Investitionen im Bereich Automatisierung erhalten, wie die Tageszeitung The Korea Times berichtet.

Südkorea förderte Automatisierung

Frühere Regierungen des asiatischen Landes hatten Unternehmen einen Investitionsabzug von drei bis sieben Prozent bei der Körperschaftssteuer gewährt. Der Vorteil sollte Unternehmen dazu bringen, Automatisierungstechnik anzuschaffen. Dieses Förderprogramm endet am 31. Dezember dieses Jahres. Die Regierung will es bis 2019 verlängern. Allerdings sollen die Steuervorteile um bis zu zwei Prozent reduziert werden.

Die Automatisierung hat zwar wirtschaftliche Vorteile. Doch sie gefährdet Arbeitsplätze. Weltweit könnten ein Drittel der qualifizierten Arbeitsplätze durch Roboter und Software ersetzt werden. Experten fordern deshalb, die von Maschinen generierte Wertschöpfung zu verteilen.

So forderte Microsoft-Gründer Bill Gates Anfang des Jahres etwa die Einführung einer Robotersteuer, mit der neue Arbeitsplätze finanziert werden könnten. Die Abgeordneten des Europaparlamentes hingegen haben den Antrag der luxemburgischen Sozialdemokratin Mady Delvaux auf Einführung einer Steuer für Roboter-Betreiber Anfang des Jahres abgelehnt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,99€
  2. (u. a. Edna & Harvey: The Breakout - Anniversary Edition für 6,99€, The Daedalic Armageddon...
  3. 2,49€
  4. 17,49€

Anonymer Nutzer 02. Sep 2017

da ist von arbeitskosten die rede und du hast was von lohnkosten geredet. Sind zwei...

Anonymer Nutzer 01. Sep 2017

Richtig Eh, ja. Hast du doch eben wunderbar erklärt. Achso. Du würdest dann lieber die...

Tomato 31. Aug 2017

Ein Wirtschaftsunternehmen wirst Du NUR über das Geld steuern können. So Buzzwords wie...


Folgen Sie uns
       


Govecs Elmoto Loop - Test

Das Elmoto Loop von Govecs wiegt nur 59 Kilogramm, hat einen guten Elektromotor und fährt sich ganz anders als ein klassischer E-Roller.

Govecs Elmoto Loop - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /