• IT-Karriere:
  • Services:

Rikschas statt Fahrcomputer

So werde das nichts mit dem Leitmarkt, sagte Kühn an die Adresse von Verkehrsminister Dobrindt gerichtet. Dieser hatte hingegen bei der Vorstellung des Entwurfs versichert: "Wir ermöglichen damit, dass der Fahrer während der hochautomatisierten Fahrt die Hände vom Lenker nehmen darf, um etwa im Internet zu surfen oder E-Mails zu checken." Am Freitag im Bundestag warnte Dobrindt davor, dass Deutschland den Wettlauf um die künftige Wertschöpfung in der Automobilindustrie verlieren könne. Der zweite Platz sei keine Alternative. Den Grünen warf er vor, auf Rikschas statt auf Fahrcomputer zu setzen.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main, Düsseldorf
  2. Die Autobahn GmbH des Bundes, Weimar-Legefeld

Was die geplante Blackbox betrifft, gibt es offensichtlich Differenzen innerhalb der Koalition. Er sehe "offene Flanken beim Datenschutz", sagte der SPD-Abgeordnete Bartol und fügte hinzu: "Es muss klar sein, welche Daten wo und wie lange gespeichert sind, unter welchen Umständen sie anonymisiert an Dritte herausgegeben werden können."

Bundesrat hat sehr viel auszusetzen

Der CDU-Netzpolitiker Thomas Jarzombek kritisierte hingegen, dass sich deutsche Unternehmen an "unvorstellbare Vorschriften des Datenschutzes" halten müssten, während bei Firmen wie Google und Facebook "einfach alles" gehe. Behrens warnte hingegen vor einer "Vorratsdatenspeicherung im Straßenverkehr", da die Daten bis zu drei Jahre lang im Auto gespeichert werden könnten. Die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff hatte am Donnerstag ebenfalls eine präzisere Regelung angemahnt.

Unterstützung bei ihrer Kritik erhält die Opposition vom Bundesrat. Der Entwurf bildet nach Auffassung der Länderkammer "keine ausreichende Grundlage für die rechtlich sichere wie auch wirtschaftliche Nutzung der Technologie", wie es in einer Stellungnahme der Ausschüsse zu einer Sitzung vom Freitag hieß. So sei nicht ausreichend definiert, was die geforderte "unverzügliche Übernahme der Fahrzeugsteuerung" bedeute.

Für Verbraucher, "die dauernd darauf achten müssen, ob Verstöße gegen straßenverkehrsrechtliche Vorschriften vorliegen könnten oder das Fahrsystem in der jeweiligen Fahrsituation noch einsetzbar ist, wird automatisiertes Fahren keinerlei Vorteile bringen, da diese 'Aufsicht' eine wesentlich anspruchsvollere Tätigkeit sein dürfte, als von Beginn an selbst zu fahren".

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Automatisiertes Fahren: Kein Schläfchen auf der Autobahn
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5,29€
  2. 7,49€
  3. (u. a. Chicken Police für 14,99€, Through the Darkest of Times für 9,99€, Townsmen - A...
  4. 22,99€

chewbacca0815 13. Mär 2017

Abwarten; nach Insane- und Ludicrous- wäre das dann der Moronic-Mode :)

Dextr 12. Mär 2017

Zuerst einmal muss ich mich entschuldigen, weil der Autopilot tatsächlich "Pilot...

superdachs 11. Mär 2017

Man kann schon froh sein dass die Karren schneller als Schrittgeschwindigkeit fahren...

louis 11. Mär 2017

und ich verstehe auch nicht, warum teuer bezahlte Berufspolitiker öffentlich ihre...

Moralinstanz 11. Mär 2017

Haha, die deutsche Autoindustrie kommt beim automatischen fahren nicht schnell genug...


Folgen Sie uns
       


Honda E Probe gefahren

Der Honda E ist ein Elektro-Kleinwagen, dessen Design an alte Honda-Modelle aus den 1970er Jahren erinnert.

Honda E Probe gefahren Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /