Aufbau und erste Aufnahmen mit dem Stellina-Teleskop

Der Aufbau ist sehr einfach. Das dreibeinige Stativ wird mithilfe einer kleinen Wasserwaage möglichst waagerecht aufgebaut, dann wird das Teleskop in die Halterung auf dem Stativ gesetzt und fixiert. Danach wird die mitgelieferte Powerbank an den USB-C-Anschluss in einem Fach in der Seite eingesteckt und das Teleskop eingeschaltet.

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Nach kurzer Zeit kann man sich auf seinem Mobilgerät mit dem vom Teleskop bereitgestellten WLAN verbinden und die Stellina-App starten. Es ist technisch geschickt gelöst, dass die Firmware für das Teleskop mit der iOS- beziehungsweise der Android-App mitgeliefert wird. Somit umgeht Vaonis das Problem, dass bei einer Verbindung mit dem WLAN des Teleskops gegebenenfalls keine Internetverbindung mehr nutzbar und trotzdem immer gewährleistet ist, dass die Version der App zur Version der Firmware passt.

  • Stellina-Teleskop während der Initialisierung (Bild: Mario Keller)
  • Auswahlbildschirm Stellina-App (Bild: Vaonis.com)
  • Detailbildschirm für ein Objekt in der Stellina-App (Bild: Vaonis.com)
  • Aufnahme-Vorbereitung in der Stellina-App (Bild: Vaonis.com)
  • Aufnahme-Session: Herkules Cluster auf einem iPad (Stellina-App) (Bild: Mario Keller)
  • Aufnahme-Session auf einem iPhone (Stellina-App) (Bild: Mario Keller)
  • M81 Galaxie - Bearbeitet aus 267 Einzelbildern, circa 45 Minuten (Bild: Mario Keller)
  • Startseite der neuen Singularity-App (Bild: Vaonis.com)
  • Beobachtungsplanung in der neuen Singularity-App (Bild: Vaonis.com)
  • Objekt: Pferdekopfnebel, direkt aus der Stellina-App (Bild: Pamela Williams)
  • Objekt: Orion Nebel - bearbeitetes Bild aus Stellina-Rohdaten (Bild: Keith Owens)
  • Objekt: Hantel-Nebel - direkt aus der Stellina-App mit circa 20 Minuten Belichtungszeit (Bild: Mario Keller)
  • Objekt: Pferdekopf und Flammen-Nebel - Mosaik aus mehreren bearbeiteten Einzel-Sessions (Bild: Alexandre)
  • Objekt: Rosetten-Nebel NGC2237 -  Mosaik aus mehreren bearbeiteten Einzel-Sessions (Bild: Alexandre)
  • Stellina-Ersatzsystem aus Alt-AZ-Montierung, TS 61EDPH Teleskop, ASI183-Kamera und Raspberry-Pi-Steuerung (Bild: Mario Keller)
  • Stellina-Ersatzsystem aus Alt-AZ-Montierung, TS 61EDPH Teleskop, ASI183-Kamera und Raspberry-Pi-Steuerung (Bild: Mario Keller)
  • Stellarmate-Oberfläche - Objektauswahl (Bild: Mario Keller)
  • Ersatz-Setup Variante 1 (Bild: Mario Keller)
  • Variante 1 wiegt 4,8 kg und damit weniger als die Hälfte des Stellina-Teleskops. (Bild: Mario Keller)
  • Ersatz-Setup Variante 2 (Bild: Mario Keller)
  • Variante 2 wiegt circa 29 kg und damit mehr als das Doppelte des Stellina-Teleskops. (Bild: Mario Keller)
Aufnahme-Vorbereitung in der Stellina-App (Bild: Vaonis.com)

Ist die Verbindung zwischen App und Teleskop hergestellt, initialisiert sich das Teleskop. Bei diesem Prozess wird zunächst der Teleskoparm nach oben gefahren, damit das Teleskop Richtung Himmel zeigt. Dabei ist es egal, in welche Richtung das Teleskop auf dem Stativ gedreht ist, es sollte nur eine freie Sicht in Richtung Sterne haben.

Über die App bekommt das Teleskop die aktuellen GPS-Daten und die Uhrzeit. Zusammen mit einem Bild vom Nachthimmel kann über eine interne Datenbank anhand der Sterne auf dem Bild ermittelt werden, wohin am Himmel das Teleskop genau zeigt. Damit ist die Ausrichtung abgeschlossen und es folgt ein automatisches Fokussieren.

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Hierbei werden so lange Bilder gemacht und der Fokus angepasst, bis die beste Fokussierung ermittelt ist. Danach kann über die App ein Ziel aus der Liste der aktuell sichtbaren Objekte ausgewählt werden.

  • Stellina-Teleskop während der Initialisierung (Bild: Mario Keller)
  • Auswahlbildschirm Stellina-App (Bild: Vaonis.com)
  • Detailbildschirm für ein Objekt in der Stellina-App (Bild: Vaonis.com)
  • Aufnahme-Vorbereitung in der Stellina-App (Bild: Vaonis.com)
  • Aufnahme-Session: Herkules Cluster auf einem iPad (Stellina-App) (Bild: Mario Keller)
  • Aufnahme-Session auf einem iPhone (Stellina-App) (Bild: Mario Keller)
  • M81 Galaxie - Bearbeitet aus 267 Einzelbildern, circa 45 Minuten (Bild: Mario Keller)
  • Startseite der neuen Singularity-App (Bild: Vaonis.com)
  • Beobachtungsplanung in der neuen Singularity-App (Bild: Vaonis.com)
  • Objekt: Pferdekopfnebel, direkt aus der Stellina-App (Bild: Pamela Williams)
  • Objekt: Orion Nebel - bearbeitetes Bild aus Stellina-Rohdaten (Bild: Keith Owens)
  • Objekt: Hantel-Nebel - direkt aus der Stellina-App mit circa 20 Minuten Belichtungszeit (Bild: Mario Keller)
  • Objekt: Pferdekopf und Flammen-Nebel - Mosaik aus mehreren bearbeiteten Einzel-Sessions (Bild: Alexandre)
  • Objekt: Rosetten-Nebel NGC2237 -  Mosaik aus mehreren bearbeiteten Einzel-Sessions (Bild: Alexandre)
  • Stellina-Ersatzsystem aus Alt-AZ-Montierung, TS 61EDPH Teleskop, ASI183-Kamera und Raspberry-Pi-Steuerung (Bild: Mario Keller)
  • Stellina-Ersatzsystem aus Alt-AZ-Montierung, TS 61EDPH Teleskop, ASI183-Kamera und Raspberry-Pi-Steuerung (Bild: Mario Keller)
  • Stellarmate-Oberfläche - Objektauswahl (Bild: Mario Keller)
  • Ersatz-Setup Variante 1 (Bild: Mario Keller)
  • Variante 1 wiegt 4,8 kg und damit weniger als die Hälfte des Stellina-Teleskops. (Bild: Mario Keller)
  • Ersatz-Setup Variante 2 (Bild: Mario Keller)
  • Variante 2 wiegt circa 29 kg und damit mehr als das Doppelte des Stellina-Teleskops. (Bild: Mario Keller)
Auswahlbildschirm Stellina-App (Bild: Vaonis.com)

Hat man ein Objekt gefunden und ausgewählt, fährt das Teleskop den entsprechenden Himmelsausschnitt an und zentriert das Objekt in der Mitte des Bildes. Mit dem sogenannten Plate-Solving-Verfahren werden die Sterne in einem Bild mit einer Datenbank abgeglichen und somit bestimmt, welcher Himmelsausschnitt zu sehen und wie das Bild rotiert ist. Mithilfe dieser Daten kann dann das Zielobjekt sehr genau im Bild positioniert werden.

Danach fängt das Teleskop mit den Aufnahmen an und verrechnet sie miteinander. Auf dem Mobiltelefon oder Tablet kann man das live verfolgen. Dabei zeigt die App an, wie viele Bilder gemacht wurden und wie lang die Gesamtbelichtungszeit bereits ist.

Über eine Zeitleiste auf der linken Seite der Ansicht kann man an unterschiedliche Stellen der "Entwicklung" springen oder sich den Verlauf als Animation anzeigen lassen.

  • Stellina-Teleskop während der Initialisierung (Bild: Mario Keller)
  • Auswahlbildschirm Stellina-App (Bild: Vaonis.com)
  • Detailbildschirm für ein Objekt in der Stellina-App (Bild: Vaonis.com)
  • Aufnahme-Vorbereitung in der Stellina-App (Bild: Vaonis.com)
  • Aufnahme-Session: Herkules Cluster auf einem iPad (Stellina-App) (Bild: Mario Keller)
  • Aufnahme-Session auf einem iPhone (Stellina-App) (Bild: Mario Keller)
  • M81 Galaxie - Bearbeitet aus 267 Einzelbildern, circa 45 Minuten (Bild: Mario Keller)
  • Startseite der neuen Singularity-App (Bild: Vaonis.com)
  • Beobachtungsplanung in der neuen Singularity-App (Bild: Vaonis.com)
  • Objekt: Pferdekopfnebel, direkt aus der Stellina-App (Bild: Pamela Williams)
  • Objekt: Orion Nebel - bearbeitetes Bild aus Stellina-Rohdaten (Bild: Keith Owens)
  • Objekt: Hantel-Nebel - direkt aus der Stellina-App mit circa 20 Minuten Belichtungszeit (Bild: Mario Keller)
  • Objekt: Pferdekopf und Flammen-Nebel - Mosaik aus mehreren bearbeiteten Einzel-Sessions (Bild: Alexandre)
  • Objekt: Rosetten-Nebel NGC2237 -  Mosaik aus mehreren bearbeiteten Einzel-Sessions (Bild: Alexandre)
  • Stellina-Ersatzsystem aus Alt-AZ-Montierung, TS 61EDPH Teleskop, ASI183-Kamera und Raspberry-Pi-Steuerung (Bild: Mario Keller)
  • Stellina-Ersatzsystem aus Alt-AZ-Montierung, TS 61EDPH Teleskop, ASI183-Kamera und Raspberry-Pi-Steuerung (Bild: Mario Keller)
  • Stellarmate-Oberfläche - Objektauswahl (Bild: Mario Keller)
  • Ersatz-Setup Variante 1 (Bild: Mario Keller)
  • Variante 1 wiegt 4,8 kg und damit weniger als die Hälfte des Stellina-Teleskops. (Bild: Mario Keller)
  • Ersatz-Setup Variante 2 (Bild: Mario Keller)
  • Variante 2 wiegt circa 29 kg und damit mehr als das Doppelte des Stellina-Teleskops. (Bild: Mario Keller)
Aufnahme-Session: Herkules Cluster auf einem iPad (Stellina-App) (Bild: Mario Keller)

Ich beschäftige mich nun seit über zwei Jahren mit der Astrofotografie. Ich kann eine Teleskopmontierung einnorden, kann ein Teleskop in den Fokus bringen, habe einiges über Astrokameras, Filter und Teleskopsteuerungen gelernt und bin in der Lage ein Objekt am Himmel zu finden und das Teleskop darauf auszurichten.

Ich bin weder ein Profi noch ein Experte, eher ein fortgeschrittener Anfänger. Allerdings bekomme ich häufig aus meinem Umfeld die Rückmeldung: "Das ist aber ein ziemlicher Aufwand." Oder: "Warum ist das so kompliziert?" Oder: "Geht das nicht einfacher?"

Wenig Aufwand, unkompliziert und einfach zu nutzen - genau dieses Versprechen hält das Stellina-Teleskop. Brauche ich für mein normales Setup eine gute Stunde, dauert der Aufbau von Stellina etwa fünf Minuten und das Initialisieren weitere fünf bis zehn Minuten. Danach macht das Gerät bereits Bilder vom Nachthimmel.

Koppelt man mehrere Mobilgeräte über das WLAN des Teleskops, können mehrere Personen parallel den Verlauf verfolgen - gut zum Beispiel für eine Schulklasse oder eine Gruppenveranstaltung. Kein Gedrängel am Teleskop, kein wackelndes Bild, etwa weil jemand an das Stativ gekommen ist.

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 Automatik-Teleskop Stellina im Test: Ist es wirklich so einfach?Für Vaonis-CEO sind Teleskope die Quadkopter von morgen 
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narfomat 15. Jan 2022 / Themenstart

angeln... ^^

bLaNG_one 07. Jan 2022 / Themenstart

Die ist aber schon bewusst, dass du mit dem hier besprochenen Teleskop a) einfach nur...

LordSiesta 06. Jan 2022 / Themenstart

Volle Zustimmung!

bLaNG_one 05. Jan 2022 / Themenstart

Sobald ich fen Garten und das nötige Kleingeld zusammen habe, melde ich mich..;)

muhzilla 05. Jan 2022 / Themenstart

Ein Bild mit Teleskop von Objekten, die ich mit dem gleichen Teleskop auch mit bloßem...

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