Abo
  • Services:
Anzeige
Audi A7 mit Technik zum pilotierten Fahren
Audi A7 mit Technik zum pilotierten Fahren (Bild: Audi)

Autoindustrie: Audi sind Regeln für autonomes Fahren zu streng

Audi A7 mit Technik zum pilotierten Fahren
Audi A7 mit Technik zum pilotierten Fahren (Bild: Audi)

Der Automobilhersteller Audi wirbt für mehr Liberalität bei der Zulassung von selbstfahrenden Fahrzeugen auf deutschen Straßen. Deutschland drohe sonst ein Standortnachteil.

Anzeige

Nachdem Audi zur CES 2015 einen A7 weitestgehend autonom vom Silicon Valley nach Las Vegas hat fahren lassen, fordert Audi-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg ein liberales Regelwerk, damit auch in Deutschland Autos autonom fahren dürften. Audi befürchtet sonst Wettbewerbsnachteile. "Da müssen unsere Ministerien handeln. Sonst fahren wir hierzulande hinterher", sagte Hackenberg der Wirtschaftswoche.

Auf der Messe stellte nicht nur Audi, sondern beispielsweise auch Mercedes seine Vorstellung vom künftigen "pilotierten Fahren" vor, wie es Audi nennt, wenn der Fahrer nicht mehr lenken, bremsen und beschleunigen muss. Nvidia, die unter anderem mit Audi kooperieren, zeigte ein lernendes System, das Lebewesen und Objekte beim Fahren erkennen soll.

Nach Einschätzung von Audi-Entwicklungsvorstand Hackenberg wird es in anderen Ländern bald Regeln zum autonomen Fahren geben, und Deutschland wird den Anschluss verlieren. "Einige Länder werden die nötigen Gesetze rascher beschließen, etwa die USA und China." In den drei US-Bundesstaaten Kalifornien, Nevada und Florida können Fahrzeuge, die selbst steuern, unter Auflagen im öffentlichen Straßenverkehr erprobt werden. Deshalb hat sich Audi nach eigenen Angaben darauf konzentriert, seine Entwicklungskapazitäten in den USA aufzubauen.

Der internationale Vertrag, der bislang in weiten Teilen der Welt verhinderte, dass es autonom fahrende Autos im Straßenverkehr gibt, wurde derweil geändert. Das sogenannte Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr aus dem Jahr 1968 führte bislang in Artikel 8 an, dass ein Fahrzeugführer jederzeit sein Fahrzeug beherrschen müsse. Das sei im Mai 2014 durch die UN geändert worden, berichtet die Zeitung Die Welt. Nun seien Systeme, mit denen ein Pkw autonom fahre, zulässig, wenn sie jederzeit vom Fahrer gestoppt werden könnten. In Schweden, wo der Vertrag ebenfalls unterschrieben und ratifiziert wurde, werden durch Volvo bereits Versuche mit autonomen Autofahrten unternommen.


eye home zur Startseite
Zwangsangemeldet 24. Jan 2015

Eigentlich ganz OK, solange selbstfahren weiterhin im Anschaffungspreis inbegriffen ist...

John2k 13. Jan 2015

Ja, passiert mir auch täglich. So 'ne Baustelle, die plötzlich aus dem Nichts auftaucht...

John2k 13. Jan 2015

Der Klassiker ist doch eigentlich total beschlagene Scheiben :-)

Avarion 12. Jan 2015

Es ging in der Antwort um Testfahrer. Du bist kein Testfahrer sonder später höchsten...

ploedman 12. Jan 2015

Nein, sie Wandern einfach aus. Dann gibt es eben keine Standorte mehr wo Sie Autos...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Packsize GmbH, Herford (Home-Office)
  2. Caesar & Loretz GmbH, Hilden
  3. Stadtwerke München GmbH, München
  4. fluid Operations AG, Walldorf


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 6,99€
  2. 399€ + 3,99€ Versand
  3. 269,90€ + 3,99€ Versand (Vergleichspreis 297€)

Folgen Sie uns
       


  1. Banking-App

    Outbank im Insolvenzverfahren

  2. Glasfaser

    Telekom wegen fehlendem FTTH massiv unter Druck

  3. Offene Konsole

    Ataribox entspricht Mittelklasse-PC mit Linux

  4. Autoversicherungen

    HUK-Coburg verlässt "relativ teure Vergleichsportale"

  5. RT-AC86U

    Asus-Router priorisiert Gaming-Pakete und kann 1024QAM

  6. CDN

    Cloudflare bietet lokale TLS-Schlüssel und mehr DDoS-Schutz

  7. Star Trek Discovery angeschaut

    Star Trek - Eine neue Hoffnung

  8. Gemeinde Egelsbach

    Telekom-Glasfaser in Gewerbegebiet findet schnell Kunden

  9. Microsoft

    Programme für Quantencomputer in Visual Studio entwickeln

  10. Arbeitsspeicher

    DDR5 nutzt Spannungsversorgung auf dem Modul



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300: Die Schlechtwetter-Kameras
Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300
Die Schlechtwetter-Kameras
  1. iZugar 220-Grad Fisheye-Objektiv für Micro Four Thirds vorgestellt
  2. Mobilestudio Pro 16 im Test Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
  3. HP Z8 Workstation Mit 3 TByte RAM und 56 CPU-Kernen komplexe Bilder rendern

E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Unterwegs auf der Babymesse: "Eltern vibrieren nicht"
Unterwegs auf der Babymesse
"Eltern vibrieren nicht"
  1. Big Four Kundendaten von Deloitte offenbar gehackt
  2. Optimierungsprogramm Ccleaner-Malware sollte wohl Techkonzerne ausspionieren
  3. Messenger Wire-Server steht komplett unter Open-Source-Lizenz

  1. Re: Für diesen Müll hat CBS Axanar getötet

    gaelic | 20:04

  2. Re: The Expanse

    David64Bit | 20:04

  3. Re: Wie verhält sich so etwas auf einem Mac mit...

    nachgefragt | 20:03

  4. Re: Da dürfte Valve nichts dagegen haben

    igor37 | 20:02

  5. AMD Prozessoren auf Radeon Basis?

    ckerazor | 20:02


  1. 19:13

  2. 18:36

  3. 17:20

  4. 17:00

  5. 16:44

  6. 16:33

  7. 16:02

  8. 15:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel