Autofokus-Kamera: Leica Q2 Monochrom fotografiert nur schwarz-weiß

Leica hat eine lichtstarke Schwarz-Weiß-Kamera in Form der Q2 Monochrom vorgestellt, die auch in 4K filmt. Erstmals ist ein Autofokus an Bord.

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Leica Q2 Monochrom
Leica Q2 Monochrom (Bild: Leica)

Die Kompaktkamera vom Q2 hat Leica in ein Schwarz-Weiß-Modell umgebaut. Die Q2 Monochrom nimmt keine Farbinformationen auf und besitzt keinen Tiefpassfilter. Dafür ist sie extrem lichtstark. Die Kompaktkamera mit 35-mm-Sensor und einem lichtstarken Weitwinkelobjektiv erreicht eine Auflösung von 47,3 Megapixeln. Wetterfest ist sie auch und nimmt Videos in 4K auf - und zwar ebenfalls nur in Schwarz-Weiß.

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Die neue Leica Q2 Monochrom ist mit einem Vollformatsensor ausgerüstet, während das fest montierte Objektiv Leica Summilux 1:1,7/28 mm ASPH. geblieben ist. Die Kamera hat einen OLED-Sucher und soll über einen schnellen Autofokus verfügen.

Die Leica Q2 Monochrom hat einen 47,3-Megapixel-Vollformatsensor, der bis ISO 100.000 genutzt werden kann und die Aufnahme von 4K-Videos ermöglicht. Beim von Golem.de getesteten Farbmodell Q2 waren es nur ISO 50.000. Auch filmen kann man mit bis zu ISO 100.000.

  • Leica Q2 Monochrom (Bild: Leica)
  • Leica Q2 Monochrom (Bild: Leica)
Leica Q2 Monochrom (Bild: Leica)

Durch ihre Brennweite und das lichtstarke Objektiv ist sie vornehmlich für die Straßen-, Architektur-, Landschafts- und Porträtfotografie geeignet. Im Makromodus beträgt die Naheinstellungsgrenze 17 cm. Der Nutzer kann wählen, ob er manuell oder automatisch scharfstellen will. Die bisherigen Monochrom-Kameras von Leica mussten manuell scharfgestellt werden. Hier wurde erstmals ein Autofokus verbaut.

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Da das Objektiv fest mit der Kamera verbunden ist, bleibt zum Zoomen nur der Bildschnitt. Aufgrund der hohen Auflösung hat Leica einen neuen Modus bereitgestellt, der ein 75-mm-Tele simuliert. Der Bildausschnitt kann entsprechend den Brennweiten von 28, 35, 50 oder neu 75 Millimeter gewählt werden. Im Sucher wird dazu ein Leuchtrahmen eingeblendet, damit das Motiv kontrolliert werden kann. Die Speicherung des gewählten Ausschnitts erfolgt als JPEG in der beschnittenen Auflösung von 47,3, 30, 14,7 oder 6,6 Megapixeln. Das DNG wird dabei immer als Gesamtbild in voller Auflösung von 47,3 Megapixeln gespeichert.

Die Leica Q2 Monochrom ist mit einem neuen OLED-Sucher mit einer Auflösung von 3,68 Megapixeln ausgestattet. Der Sucher wird aktiviert, sobald die Kamera vor das Auge gehalten wird.

Der Autofokus der Leica Q2 Monochrom soll in weniger als 0,15 Sekunden scharfstellen. Die Serienbildgeschwindigkeit liegt bei 10 Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung. Der Videomodus mit 4K-Auflösung erlaubt Aufnahmen mit 3.840 x 2.160 Pixeln und Bildraten von 30 beziehungsweise 24 Bildern pro Sekunde. Alternativ kann auch in Full-HD mit 120, 60, 30 beziehungsweise 24 Bildern pro Sekunde gedreht werden. In der Leica Q2 Monochrom steckt ein WLAN-Modul, mit dem die Kamera Kontakt zum Smartphone aufnehmen kann.

Die Leica Q2 Monochrom ist mit einem wetterfesten Gehäuse mit den Maßen 130 x 80 x 91,9 mm ausgestattet und wiegt betriebsbereit 734 Gramm. Die Kompaktkamera soll ab sofort für 5.590 Euro erhältlich sein. Die Farbkamera Q2 kostet hingegen 4.790 Euro. Auf seiner Website hat Leica einige unkomprimierte TIFs zum Download zur Verfügung gestellt, mit denen die Bildqualität begutachtet werden kann.

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