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Autodesk: Pteromys konstruiert Papiergleiter am Computer

Papiergleiter sind einfach zu konstruieren? Nicht, wenn sie wie ein Gürteltier aussehen sollen. Die Software Pteromys hilft dabei. Autodesk stellt sie auf der Konferenz Siggraph vor.

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Pteromys: Rumpf und Tragflächen mit merkwürdigen Formen
Pteromys: Rumpf und Tragflächen mit merkwürdigen Formen (Bild: Autodesk/Screenshot: Golem.de)

Papierflieger mal anders ermöglicht eine neue Software des US-Unternehmens Autodesk: Diese berechnet, welche Formen außer den üblichen ein Papierflugzeug noch annehmen kann - und lässt sogar ein Gürteltier elegant durch die Luft gleiten.

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Pteromys - darin steckt das griechische Wort Ptero, Flügel - heißt die Software, die das Team um Nobuyuki Umetani bei Autodesk Research in Toronto, in der kanadischen Provinz Ontario, entwickelt hat. Damit kann ein Nutzer am Computer einen mehrteiligen Flieger - bestehend aus Rumpf sowie den vorderen und hinteren Tragflächen - konstruieren, der tatsächlich auch fliegt.

Ausschneiden mit dem Laser

Rumpf und Tragflächen können die merkwürdigsten Formen haben - etwa einen Drachen oder ein Gürteltier. Die Software gibt die Daten auf einen Lasercutter aus, der die Teile aus einer dünnen Schaumstoff- oder Acrylplatte ausschneidet.

Die Entwickler haben dafür zunächst eine Reihe unterschiedlicher dreiteiliger Papierflieger - bestehend aus einem Rumpf sowie den vorderen und hinteren Tragflächen - gebaut. Diese haben sie unter verschiedenen Bedingungen fliegen lassen und die Flüge aufgezeichnet. Die Software hat aus diesen Daten den Zusammenhang zwischen Flügelform und aerodynamischen Kräften ermittelt.

Automatische Optimierung

Gibt der Nutzer die Form für ein Flugzeug ein, errechnet die Software, wie dieses fliegt und zeigt auf verschiedenen Kurven seine Flugfähigkeit an. Der Nutzer kann die Komponenten verändern und bekommt die Auswirkungen angezeigt. Einfacher wird es, wenn beim Zeichnen die Option "Make it fly" (etwa: "Mach es flugfähig") aktiviert wird. Dann passt die Software das Design so an, dass das Flugzeug tatsächlich fliegt, etwa, indem sie den Schwerpunkt verschiebt oder die Position der Flügel oder deren Größe verändert.

So haben Umetani und seine Kollegen beispielsweise dem Gürteltier und dem Drachen aus dem 3D Scanning Repository der Stanford Universität Flügel verliehen. Beide hätten sich als ziemlich flugtauglich erwiesen. Die Software kann auch Formen, die sie nicht kennt, zum Fliegen bringen, etwa ein Flugzeug mit zwei Rümpfen. Ein solches Design sei bei den Testfliegern nicht dabei gewesen, sagen die Entwickler.

Keine Pläne für Veröffentlichung

Pteromys ist derzeit noch nicht erhältlich. Nach Angaben des US-Onlinenachrichtenangebots Cnet gibt es auch noch keine Pläne, ob oder wie Autodesk die Software als Produkt bereitstellen wird. Eine Möglichkeit wäre, Pteromys ähnlich wie das 3D-Werkzeug 123D Creature als App herauszubringen.

Die Autodesk-Entwickler um Umetani stellen die Gleiter-Konstruktionssoftware bei der Siggraph vor. Die auf Computergrafik spezialisierte Konferenz, die von der Informatikergesellschaft Association for Computing Machinery (ACM) veranstaltet wird, findet derzeit in Vancouver in der kanadischen Provinz British Columbia statt.

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Desertdelphin 07. Mai 2015

Ich empfinde es genau umgekehrt. Die Sprecherin war relativ neutral. Es war eben KEINES...


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