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Autobranche: Toyota und Audi drosseln Produktion wegen Chipkrise 2.0

Die Autohersteller Toyota und Audi kündigen an, dass ihre Produktion nicht wie geplant läuft. Grund ist der Chipmangel wegen der Coronapandemie.
/ Andreas Donath
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Autos vor der Auslieferung (Bild: Pixabay)
Autos vor der Auslieferung Bild: Pixabay / CC0 1.0

Bei Audi in Ingolstadt und Neckarsulm müssen rund 10.000 Beschäftigte ihren Sommerurlaub verlängern und in Kurzarbeit(öffnet im neuen Fenster) gehen. Für September hat Audi ebenfalls vorsorglich Kurzarbeit angemeldet.

Toyota kündigt indes an, seine Produktion in Japan im September um 40 Prozent zu kürzen, so das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) . Grund ist das Wiederaufleben der Covid-19-Infektionen durch die Delta-Variante, die die Chip-Produktion in Südostasien behindert und die Teilekrise verschärft. Ford und General Motors hatten bereits angekündigt, in nordamerikanischen Fabriken Produktionseinschränkungen vorzunehmen.

Eine oder zwei Chipkrisen?

Anfang des Jahres war die Chipkrise nach einem Bericht des Wall Street Journals noch auf den Umstand zurückzuführen, dass die Automobilhersteller falsch eingeschätzt hatten, wie schnell sich der Absatz erholen würde und nicht genügend Halbleiter bestellten. Toyota hatte an Anfang der Krise behauptet, aufgrund seiner Lagerbestände und seiner engen Beziehungen zu den Zulieferern von den weltweiten Engpässen unbelastet zu sein.

Nun wird durch Covid-19-Infektionen in Südostasien, insbesondere in Malaysia, die Produktion in den Computerchipfabriken beeinträchtigt, so das Wall Street Journal.


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