Auto: VW will autonome Autos per Satellit vernetzen

Autonom fahrende VWs sollen per Satelliteninternet kommunizieren. Der Konzern soll bereits nach Partnern suchen.

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Autonom fahrende E-Golfs: Satelliteninternet ist eine elegante Konnektivitätslösung.
Autonom fahrende E-Golfs: Satelliteninternet ist eine elegante Konnektivitätslösung. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Autonom fahrende Autos brauchen einen Netzzugang. Doch vielerorts ist Mobilfunk nicht verfügbar. Volkswagen (VW) will deshalb Daten per Satellit in seine Autos übertragen. Der Automobilkonzern hat auch schon einen Anbieter im Sinn.

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"Konnektivität ist beim autonomen Fahren ein ganz entscheidender Punkt - und die Frage: Wie stelle ich Konnektivität überall sicher?", sagte VW-Strategiechef Michael Jost der Zeitschrift Wirtschaftswoche. "Da ist der Satellit für die meisten Einsatzbereiche ein probates Mittel." Satelliteninternet könnte da "eine sehr elegante Lösung sein".

VW sucht Partner

VW ist laut Wirtschaftswoche der erste Automobilhersteller, der seine Fahrzeuge mit Satelliteninternet ausstatten will. Der Konzern werde in den kommenden Jahren "entscheiden, ob und was wir hier gemeinsam mit anderen tun", sagte Jost.

Möglicher Partner für VW könnte Starlink sein, der Satelliteninternet-Dienst des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX. VW prüfe bereits eine Zusammenarbeit, berichtet die Wirtschaftswoche.

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Starlink hat bereits eine Satellitenkonstellation aus rund 1.000 Satelliten in der Erdumlaufbahn. In der vollständigen Ausbaustufe sollen es 12.000 Satelliten sein. Seit Ende Oktober läuft in den USA ein Betatest. Starlink kann inzwischen auch bei uns vorbestellt werden.

Autonomes Fahren und die Zukunft der Mobilität

Aktuell ist die Abdeckung noch eingeschränkt. Bis Ende des Jahres soll Starlink aber auf dem größten Teil der Erde verfügbar sein, hat Musk angekündigt, im kommenden Jahr überall.

  • E-Golf, den VW für hochautomatisiertes Fahren ausgestattet hat. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Seit Frühjahr 2019 testet der Konzern Level-4-Fahren in Hamburg. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • In der Stadt muss das Auto Verkehrsschilder erkennen und mit Fußgängern klarkommen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Autos sind mit divesen Sensoren ausgestattet. Zu den wichtigsten zählen fünf Lidars auf dem Dach. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • An der Front gibt es mehrere Radars (weiß und unter dem Nummerschild) sowie Lidars (schwarz). (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • An der Seite befinden ebenfalls Lidars und Kameras. Weitere Kameras sind weniger auffällig angebracht. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Am Heck befinden sich an jeder Ecke zwei Radarsensoren. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Systeme für die Datenverarbeitung belegen derzeit den ganzen Kofferraum. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Wahrnehmung erfolgt in erster Linie durch die Fusion der Kamera- und Lidardaten. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Eine Planungssoftware klassifiziert die Objekte auf der Straße und versucht ihr Verhalten vorherzusagen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Teststrecke ist ein Projekt in Vorbereitung auf einen internationalen Verkehrskongress im Jahr 2021. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Helge Neuner, Leiter Automatisches Fahren bei VW (rechts) und Alexander Hitzinger, Chef der VW-Tochter Volkswagen Autonomy. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
E-Golf, den VW für hochautomatisiertes Fahren ausgestattet hat. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Allerdings könnte es auch einheimische Konkurrenz für Starlink geben: Mehrere deutsche Startups wollen laut Wirtschaftswoche ein Konsortium gründen, um eine eigene Satellitenkonstellation einzurichten. Beteiligt sind unter anderem Mynaric, eine Ausgründung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die ein System zur optischen Datenübertragung per Laser entwickelt hat, sowie das Raumfahrtunternehmen Isar Aerospace. VW-Chef Herbert Diess hatte sich im Dezember mit Vertretern von Isar Aerospace getroffen, um sich über das Projekt zu informieren.

VW beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dem autonomen Fahren. Unter anderem testet der Konzern auf einer Versuchsstrecke in Hamburg. Dort fahren Elektro-Golfs hochautomatisiert (Level 4) im Innenstadtverkehr.

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M.P. 24. Feb 2021

Für mich als Fahrer sind sie durchaus hilfreich beim Fahren, trotzdem die Totzeiten...

M.P. 24. Feb 2021

Starlink nutzt eine Phased-Array Antenne in der Basisstation, da wird das Beamforming...

M.P. 24. Feb 2021

Ach - Du hast schon eine Starlink Basisstation gesehen? Scheint mir nicht so .... https...

M.P. 24. Feb 2021

da sollten die Finger nicht mehr so kalt sein, dass das Tippen Schmerzen bereitet...



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