Elektroauto: Panasonic verkauft milliardenschwere Tesla-Anteile

Panasonic hat mit dem Verkauf von Tesla-Anteilen einen Milliardenumsatz gemacht - kooperieren wollen die beiden Unternehmen aber weiterhin.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Tesla setzt mittlerweile auch auf Akkus anderer Hersteller.
Tesla setzt mittlerweile auch auf Akkus anderer Hersteller. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Der japanische Elektronikkonzern Panasonic hat sein milliardenschweres Aktienpaket am US-Elektroautobauer und Batteriepartner Tesla zu Geld gemacht. Bis Ende März 2021 habe Panasonic seinen Anteil an Tesla auf null reduziert und damit rund 400 Milliarden Yen (umgerechnet 3 Milliarden Euro) eingespielt, teilten die Japaner am 25. Juni 2021 in einer Mitteilung an die Tokyoter Börse mit.

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Noch ein Jahr zuvor hatten die Anteile Ende März 2020 nur einen Wert von 81 Milliarden Yen gehabt - der Kurs des Autobauers hat in der Zwischenzeit eine wahre Rally hingelegt. Die Partnerschaft mit Tesla bleibe bestehen, hieß es von Panasonic. Die Firmen betreiben zusammen Teslas Batterie-Gigafactory im US-Bundesstaat Nevada.

Panasonic hatte bereits angekündigt, sich von Tesla unabhängiger machen und auch andere Autobauer als Kunden ins Auge fassen zu wollen. Tesla setzt mittlerweile auch auf Batteriezellen anderer Hersteller. Zudem kann Panasonic das Geld aus dem Anteilsverkauf gut gebrauchen, weil der Konzern den auf Lieferketten spezialisierten US-Softwarehersteller Blue Yonder für 7,1 Milliarden Dollar übernehmen will.

Starke Kursentwicklung seit Panasonics Einstieg bei Tesla

Die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei hatte bereits über den Anteilsverkauf berichtet. Panasonic war 2010 mit rund 30 Millionen Dollar bei Tesla eingestiegen. Teslas Aktienkurs hat sich allein seit Januar 2020 bis heute mehr als verachtfacht. Die Kalifornier sind mit einem Börsenwert von 655 Milliarden Dollar mittlerweile der wertvollste Autobauer der Welt. Chef Elon Musk konnte zuletzt sieben Quartale in Folge Gewinne vorweisen.

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desaboya 25. Jun 2021 / Themenstart

Der Artikel-Text gibt nichts dazu her, was zu solch einer Annahme verleiten könnte.

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