Auto: Macchina M2 bietet Zugriff auf Fahrzeugelektronik

Lässt sich aus dem Fahrzeug mehr Leistung herausholen? Oder sein Verbrauch an Treibstoff reduzieren? Mit der Open-Source-Hardware Macchina M2 kann ein Fahrer die Diagnosedaten seines Autos auslesen - und es modifizieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Macchina M2: modulares System
Macchina M2: modulares System (Bild: Macchina)

Zylinder, Vergaser, Getriebe? Autos sind heute rollende Computer. Damit Bastler ihre Autos weiter modifizieren können, haben zwei Entwickler aus den USA Macchina M2 gebaut - eine Open-Source-Hardware mit Zugriff auf die Fahrzeugelektronik.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemmanagerin/IT-System- manager, Systemadministratorin / Systemadministrator, Informatikerin ... (m/w/d)
    Universitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt am Main
  2. Fachinformatiker als IT-Supportmitarbeiter (m/w/d)
    Atelios Communication Systems GmbH, Hannover
Detailsuche

Macchina M2 ist ein 56,4 x 40,6 x 15,7 Millimeter großes Board, das auf dem Arduino Due basiert. Der Mikrocontroller ist ein Atmel ATSAM3X8E Arm Cortex. Das Board kann über das Fahrzeugdiagnosesystem On-Board-Diagose-Buchse (OBD2) oder per Kabel an das Auto angeschlossen werden.

Macchina M2 ermöglicht Modifikationen am Auto

Darüber bekommt der Fahrer dann Zugriff auf die Bordelektronik und kann beispielsweise Diagnosedaten aus dem Fahrzeug auswerten. Oder aber er kann Funktionen modifizieren. "Man damit alles machen - von einfachen Projekten wie diesen nervigen Ton abzuschalten bis hin zu komplexeren Verbesserungen wie mehr Pferdestärken freizugeben oder Treibstoff zu sparen", schreiben die Entwickler.

Das System ist modular: So können über eine XBee-Schnittstelle weitere Module angeschlossen werden, etwa um über Bluetooth, Ethernet, GSM oder WLAN kommunizieren zu können oder per GPS Positionsdaten aufzuzeichnen. Außerdem kann das Board mit einem anderen Mikrocontroller bestückt werden.

Das Crowdfunding-Ziel war schnell erreicht

Golem Akademie
  1. Linux-Shellprogrammierung
    2.-5. November 2021, online
  2. Linux-Systemadministration Grundlagen
    25.-29. Oktober 2021, online
  3. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
Weitere IT-Trainings

Die Entwickler wollen das Projekt über eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter endfinanzieren. Ziel war es, 25.000 US-Dollar zu sammeln. Nach einer Woche ist schon fast die doppelte Summe zusammengekommen. Die Kampagne läuft noch bis zum 23. März.

Das Macchina-M2-Board gibt es für Unterstützer für knapp 80 US-Dollar. Im Handel soll es später rund 90 US-Dollar kosten. Die ersten Boards wollen die Entwickler im Juli dieses Jahres ausliefern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


AllDayPiano 28. Feb 2017

Nee, ich habe da keine Angst. Das Problem ist eher, dass so manche Firma erstmal eine...

Moe479 28. Feb 2017

Nachtrag 2: Schemata sind Schaubilder und Leitbilder bzw. Theorien. Gute Theorien...

Cohiba 28. Feb 2017

Ok, danke, dann habe ich es doch verstanden ...

gadthrawn 27. Feb 2017

Chemietransporter nutzen das gerne... Die Feuerwehr nennt OpenCan FireCAN - ist aber...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kooperation
Amazon Kreditkarte mit Landesbank Berlin wird eingestellt

Während der ADAC seine Kunden bereits informiert hat, schweigt Amazon Deutschland noch zum Ende der Kooperation mit der Landesbank Berlin.

Kooperation: Amazon Kreditkarte mit Landesbank Berlin wird eingestellt
Artikel
  1. Linux: Vom einfachen Speicherfehler zur Systemübernahme
    Linux
    Vom einfachen Speicherfehler zur Systemübernahme

    Ein häufig vorkommender Fehler in C-Code hat einen Google-Entwickler motiviert, über Gegenmaßnahmen nachzudenken.

  2. Social-Media-Plattform: Paypal will Pinterest kaufen
    Social-Media-Plattform
    Paypal will Pinterest kaufen

    Der Zahlungsabwickler Paypal soll bereit sein, 45 Milliarden US-Dollar für den Betreiber digitaler Pinnwände zu bezahlen.

  3. Pixel 6 (Pro): Googles Tensor-SoC ist eine wilde Mischung
    Pixel 6 (Pro)
    Googles Tensor-SoC ist eine wilde Mischung

    Viel Samsung, wenig Google: Der Chip kombiniert extreme Computational Photography mit einem kuriosen Design zugunsten der Akkulaufzeit.
    Eine Analyse von Marc Sauter

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week Finale: Bis 33% auf Digitus-Monitorhalterungen & bis 36 Prozent auf EVGA-Netzteile • Samsung-Monitore (u. a. 24" FHD 144Hz 169€) • Bosch Professional zu Bestpreisen • Sandisk Ultra 3D 500GB 47,99€ • Google Pixel 6 vorbestellbar ab 649€ + Bose Headphones als Geschenk [Werbung]
    •  /