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Auto: Faraday Future zeigt neue Details seines Elektro-SUVs

Das Elektroauto-Startup Faraday Future hat neue Bilder seines kommenden Elektroautos gezeigt. Dieses soll Anfang Januar 2017 präsentiert werden. Ein kurzer Film einer Prototypfahrt ist bereits veröffentlicht worden.
/ Andreas Donath
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Elektroauto von Faraday Future (Bild: Faraday Future)
Elektroauto von Faraday Future Bild: Faraday Future

Nachdem Faraday Future(öffnet im neuen Fenster) bei der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas sein erstes Konzeptfahrzeug in Form eines Elektrosupersportwagens zeigte, will das Unternehmen im Januar 2017 dort sein erstes Serienauto präsentieren. Neue Bilder des kommenden Elektro-SUV wurden bereits veröffentlicht.

SUV von Faraday Future (Herstellervideo)
SUV von Faraday Future (Herstellervideo) (00:15)

Die Fotos zeigen Teile der Fahrzeugfront mit ungewöhnlichen Scheinwerfern, die wie ein Band von der einen zur anderen Seite des Fahrzeugs verlaufen. Der Kühlergrill wird vom Logo des Herstellers geprägt. Beim Kühler handelt es sich jedoch nur um eine Imitation, die ein allzu futuristisches Aussehen verhindern soll. Auch das Heck weist ein umlaufendes Lichtband auf.

Im zuvor veröffentlichten Video wird die Fahrt eines stark verkleideten Prototyps gezeigt. Dabei werden oft die Räder des Elektroautos ins Spiel gebracht, die ebenfalls stark getarnt wurden. Außerdem wird im Video von einer Neuerfindung des Rades gesprochen. Das fördert Spekulationen, denen zufolge das Fahrzeug mit Radnabenmotoren ausgerüstet sein könnte.

Weder die Idee des Elektroautos noch die des Radnabenantriebs oder gar des Hybridfahrzeugs sind neu. Schon 1900 wurde der sogenannte Lohner-Porsche mit vier Radnabenmotoren als Spezialanfertigung gebaut, der aber durch die damalige Bleiakkutechnik, die allein 1.800 kg wog, für zeitgenössische Verhältnisse zu schwer war.

Einen modernen Radnabenmotor für Elektroautos hat das australische Startup Evans Electric 2013 vorgestellt. Die vier Motoren werden direkt in die Räder des Autos integriert. Die scheibenförmigen Antriebe sind sogenannte Drehstrommaschinen. Der Direktantrieb soll vor allem Gewicht sparen und Leistungsverluste durch das Wegfallen von Getriebe, Kardanwelle, Differentialgetriebe und Antriebswellen reduzieren.

Um Faraday Future steht es aktuell nicht besonders gut . Die riesige Fabrik des Unternehmens, deren Grundsteinlegung in Nevada im April 2016 stattfand, wird derzeit nicht fertiggestellt, wie der Schatzmeister des US-Bundesstaates, Dan Schwartz, der Financial Times sagte. Das Unternehmen habe die Baufirmen nicht bezahlt. Die Investitionen belaufen sich laut Faraday auf eine Milliarde US-Dollar. Die Anlage wird knapp 28 Hektar groß.


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