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Auto-Entertainment: Carplay im BMW nur als Abo zu bekommen

BMW verlangt für die Carplay-Unterstützung, dass Kunden ein Navigationssystem kaufen und ein kostenpflichtiges Abonnement für die Nutzung von Apples Handyschnittstelle abschließen.

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CarPlay gibt es nur gegen monatliche Gebühren
CarPlay gibt es nur gegen monatliche Gebühren (Bild: BMW)

Carplay zeigt wichtige Informationen ausgewählter iOS-Apps auf dem internen Fahrzeugdisplay an. Zudem können Autofahrer Siri benutzen, um jemanden anzurufen, Musik zu hören und die Navigation zu steuern. Diese Unterstützung bietet BMW bei seinen Autos ab Produktionsdatum Juli 2016 mit BMW Navigation Professional und Komforttelefonie mit erweiterter Smartphoneanbindung oder Telefonie mit Wireless Charging.

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Für zwölf Monate fallen 110 Euro Nutzungsgebühren an, für 36 Monate 300 Euro. Andere Autohersteller verkaufen ebenfalls Autoradios beziehungsweise Navigationssysteme mit Carplay-Unterstützung, verlangen jedoch keine laufenden Gebühren.

In den USA wurde das Thema durch einen Bericht von The Verge einem größeren Publikum bekannt. Dort plant BMW die Einführung eines Carplay-Abonnements noch. Erst ab Modelljahr 2019 kann Carplay abonniert werden - entweder für 12 oder für 36 Monate. Android Auto wird nicht unterstützt. Im ersten Jahr soll Apple Carplay in den USA kostenlos sein, danach wird laut Bericht eine jährliche Nutzungsgebühr von 80 US-Dollar verlangt.

In diesem Jahr wird auch Toyota erstmals Fahrzeuge mit Carplay-Unterstützung auf den Markt bringen. Bisher weigerte sich das Unternehmen, Apples und Googles Angebot zu unterstützten.

Auch Porsche denkt darüber nach, Fahrzeugfunktionen gegen Geld freizuschalten, wenn auch nur temporär. So könnten zum Beispiel ein Modul für autonomes Fahren dazukommen oder ein dynamisches Scheinwerferlicht für lange Nachtfahrten zeitweilig erworben werden.



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