Auto: Audi A7 fährt 900 Kilometer selbstgesteuert zur CES 2015

Audis Fernfahrt mit einem A7 zwischen dem Silicon Valley und Las Vegas wäre für sich nichts Besonderes - doch das Auto fährt die knapp 900 Kilometer lange Strecke selbst, zumindest größtenteils, denn die Stadt überfordert die Technik noch.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Audi A7 mit Technik zum pilotierten Fahren
Audi A7 mit Technik zum pilotierten Fahren (Bild: Audi)

Der Audi A7 mit 20 Sensoren zur Erkennung der Umgebung und anderer Verkehrsteilnehmer sowie mit viel Rechentechnik soll es möglich machen, das Fahrzeug selbst in zwei Tagen vom kalifornischen Silicon Valley zur Messestadt Las Vegas fahren zu lassen. Audi hatte bereits zur CES 2014 ein automatisiertes Auto durch Las Vegas steuern lassen und vor einigen Monaten einen autonomen Sportwagen mit 240 Kilometern pro Stunde auf einer Rennstrecke gezeigt.

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Der A7 legte die Strecke allerdings im ganz gewöhnlichen Verkehr zurück. Audi nennt die Fortbewegungsart "pilotiertes Fahren", denn ein Fahrer sitzt ständig hinter dem Lenkrad und kann auch eingreifen - und muss das im Stadtgebiet auch.

Das Auto mit dem Spitznamen "Jack" kann Spurwechsel und Überholvorgänge selbständig durchführen sowie eigenständig beschleunigen und bremsen. Die Spurwechsel nach links oder rechts führt das Auto nach einer Anpassung seiner Geschwindigkeit an den Verkehr durch, nachdem es die Distanz und sein Beschleunigungsvermögen beurteilt hat. Das pilotierte Fahren funktioniert bis zu einer Geschwindigkeit von 70 Meilen pro Stunde (etwa 110 km/h).

Audi hat im A7 zahlreiche Sensoren eingebaut und betont, dass es sich dabei um Serienteile oder zumindest seriennahe Geräte handele. Die Radarsensoren und die Seitenabstandswarner überwachen beispielsweise die Bereiche vor und hinter dem Auto. Radarsensoren vorne, hinten, links und rechts sorgen für eine Rundumsicht für die Fahrzeugelektronik. Im Kühlergrill und in der Heckstoßstange sind Laserscanner eingebaut, die die Umgebung detailliert auswerten. Dazu kommt noch eine Videokamera, die weit nach vorne schaut und die Umgebung stereoskopisch erfasst. Vier kleinere Kameras an der Front und am Heck liefern Daten zur näheren Umgebung. Ein GPS zur Orientierung dient der Positionsbestimmung.

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In der Stadt ist das Audi-System noch überfordert und überlässt dem Fahrer die Kontrolle. Damit das nicht übersehen wird, gibt es mehrfache Benachrichtigungen unter anderem in Form von bunten LEDs, Hinweisen im Display sowie akustischen Warnungen. Falls ein Fahrer trotzdem nicht die Kontrolle übernimmt, fährt der A7 an den Rand und schaltet die Warnblinkanlage an.

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Anonymer Nutzer 12. Jan 2015

Wie soll das gehen? Dann dürfte ein Auto nicht über eine Kuppe fahren, weil da erkennt es...

golist9232 05. Jan 2015

Du liest nichts von Nvidia weil die Hardware abgesehen von den verwendeten Sensoren kaum...



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