Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Golem Plus Artikel
Autismus:
Dein Therapiehelfer R2D2

Roboter für Kinder im Autismus-Spektrum machen manche Experten wütend, während andere sie als technologischen Durchbruch feiern. Warum?
/ Tim Reinboth
15 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Der QTRobot in der Therapie mit Kindern im Autismus-Spektrum (Bild: LuxAI)
Der QTRobot in der Therapie mit Kindern im Autismus-Spektrum Bild: LuxAI

Roboter, die autistischen Kindern helfen sollen, soziale Fähigkeiten zu trainieren – für einige klingt das nach einem echten Durchbruch, für andere nach einer gefährlichen Illusion. "Wenn du einfach eine Technologie über etwas legst, dann wird alles schlimmer, was an der Situation falsch ist", warnt etwa(öffnet im neuen Fenster) Rua Williams(öffnet im neuen Fenster) von der Purdue-Universität in Indiana. Und meint damit nicht nur die Roboter, sondern das ganze System, in das sie eingebettet sind.

Gleichzeitig investieren Unternehmen wie LuxAI gezielt in humanoide Roboter wie den QTRobot, der mit Mimik, Sprache und Gestik soziale Interaktionen simuliert und dabei helfen soll, Kommunikation und Kooperation bei Kindern im Autismus-Spektrum sanft aufzubauen. Sie sollen keine Wunderwaffe sein, sondern ein Werkzeug, das wissenschaftlich fundierte Therapien unterstützt.

Golem Plus Artikel