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Nobelpreiszeremonie 2014 (Symbolbild): speisen mit dem schwedischen König
Nobelpreiszeremonie 2014 (Symbolbild): speisen mit dem schwedischen König (Bild: Alexander Mahmoud/Nobel Media)

Auszeichnungen: Schwedischer König überreicht Nobelpreise

Nobelpreiszeremonie 2014 (Symbolbild): speisen mit dem schwedischen König
Nobelpreiszeremonie 2014 (Symbolbild): speisen mit dem schwedischen König (Bild: Alexander Mahmoud/Nobel Media)

Heute ist Nobeltag: In Stockholm und Oslo werden die Nobelpreise verliehen. Der Preis für Physik wurde für die Entdeckung vergeben, dass Neutrinos eine Masse haben.

Heute bekommen sie ihn: In einer feierlichen Zeremonie überreicht der schwedische König Carl XVI. Gustaf in der schwedischen Hauptstadt Stockholm die Nobelpreise für Medizin, Physik, Chemie, Literatur und Wirtschaft. Der 10. Dezember ist der Todestag des Stifters Alfred Nobel.

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Den Preis für Physik teilen sich in diesem Jahr der Japaner Takaaki Kajita und der Kanadier Arthur McDonald. Sie haben in den späten 1990er-Jahren und Anfang der 2000er-Jahre nachgewiesen, dass Neutrinos eine Masse haben. Ihre Entdeckung korrigierte das Standardmodell der Elementarteilchenphysik. Das ging davon aus, dass Neutrinos keine Masse haben.

Neutrinos werden in unterirdischen Wassertanks detektiert

Um die extrem kleinen und leichten Teilchen zu messen, nutzten beide Forscher unterirdische Detektoren: den Super-Kamiokande bei Tokio und den Sudbury Neutrino Observatory in der kanadischen Provinz Ontario. Beide sind riesige Wassertanks in stillgelegten Minen.

Es gibt drei Arten oder Generationen von Neutrinos: Elektron-, Myon- und Tau-Neutrinos. In ihren Detektoren konnten Kajita und McDonald Neutrinooszillationen nachweisen: Das bedeutet, dass sich ein Neutrino in ein anderes verwandeln kann. Das geht aber nur, wenn das Neutrino eine Masse hat.

DNA lässt sich reparieren

Den Nobelpreis für Chemie bekommen Tomas Lindahl, Paul Modrich und Aziz Sancar. Sie haben sich mit der DNA, dem Träger des Erbgutes, beschäftigt. Der Schwede Lindahl entdeckte, dass die DNA kein, wie bis dato angenommen, sehr stabiles Molekül ist, sondern sich ständig verändert. Das bedeutet aber, dass die Organismen nicht überlebensfähig wären. Es müsse also, schloss er, Mechanismen geben, die DNA zu reparieren.

Lindahl fand diverse Enzyme, die dafür zuständig sind. Sancar entdeckte Enzyme, die im Erbgut Schäden beheben, die durch ultraviolette Strahlung verursacht wurden. Sancar wurde in der Türkei geboren und lebt in den USA. Er ist der erste Nobelpreisträger aus der Türkei. Der US-Forscher Modrich schließlich hat den sogenannten Mismatch Repair entdeckt. Das ist ein Mechanismus, der Fehler korrigiert, die beim Kopieren der DNA bei der Zellteilung auftreten.

Ausgezeichnete Arbeiten ermöglichen neue Krebstherapien

Die Arbeiten der Forscher haben zu einem besseren Verständnis der Funktionsweise von Zellen beigetragen - und damit auch der Krankheit Krebs: Funktionieren die Reparaturmechanismen nicht, kann Krebs entstehen. Die Erkenntnisse helfen bei der Entwicklung neuer Behandlungsmethoden gegen Krebs.

Die Geehrten bekommen ihren Preis im Konzerthaus. Anschließend findet im Blauen Saal des Stockholmer Rathauses ein Festbankett statt. Dabei sitzen die Preisträger mit der königlichen Familie an einem Tisch.

Der Friedensnobelpreis wird ebenfalls heute verliehen. Die Zeremonie wird allerdings in der norwegischen Hauptstadt Oslo abgehalten.


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Theoretiker 10. Dez 2015

Wenn man möchte, könnte man in die Lagrangedichte einer Quantenfeldtheorie als Masse eine...

Der Rechthaber 10. Dez 2015

der passt gut zu Obama und der EU.

cuthbert34 10. Dez 2015

Grundsätzlich hast du recht. Aber meiner Auffassung nach (Ich registriere jedes Jahr...

pythoneer 10. Dez 2015

Bitte erzähle mir mehr darüber!



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