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Entrümpelt und veränderbar

Darüber hinaus wurde das UI entrümpelt und die Zahl der sichtbaren Knöpfe reduziert, um es zu vereinfachen. Einige der Änderungen sind schon länger in Firefox enthalten: Der Vorwärts-Knopf wird nur noch dann eingeblendet, wenn überhaupt vorwärtsgeblättert werden kann. Der Download-Button verwandelt sich in eine Anzeige zum Download-Status, wenn gerade ein Download läuft.

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Neu im aktuellen Nightly Build ist ein recht prominenter Bookmark-Knopf in Form eines Sterns rechts neben URL- und Suchfeld. Ein einzelner Klick legt die aktuelle Seite als Bookmark ab, ein zweiter Klick öffnet ein Menü, um den Eintrag zu editieren. Direkt daneben liegt ein Knopf, über den sich die Bookmarks aufrufen lassen.

Die Knöpfe sind mit ausreichend umlaufender Fläche gestaltet, so dass sie sich auch per Touch problemlos bedienen lassen. Und neben drei Knöpfen - Bookmark, Bookmark-Menü und Download -, mit denen die am häufigsten genutzten Funktionen abgedeckt sind, gibt es nur noch zwei weitere: den Home-Button und einen für das neue Firefox-Menü.

In diesem neu gestalteten Menü befinden sich oben Schaltflächen für Ausschneiden, Kopieren und Einfügen sowie Schaltflächen zum Vergrößern, Verkleinern und Wiederherstellen der Originalgröße der Webinhalte. Darunter folgt ein Block mit dreimal drei Funktionen: neues Fenster, neues privates Fenster, Seite speichern, Drucken, History, Vollbild, Suchen, Einstellungen und Erweiterungen. Am Fuß des Menüs finden sich Schaltflächen für Hilfe, Anpassung (Customize) und Beenden.

Alles lässt sich verändern

Hinter der unscheinbar wirkenden Fläche "Customize" befindet sich eine ganz entscheidende Neuerung von Australis, denn das User Interface lässt sich nun sehr leicht den eigenen Wünschen anpassen. Ein Klick auf "Customize" öffnet eine neue Ansicht, in der sich das User Interface anpassen lässt.

So können Schaltflächen wie "Datei öffnen", Entwickler, Subscribe zum Abonnieren von RSS-Feeds, Zeichensatz, Sync oder Tab Groups, die in der Standardeinstellung nicht mehr vorhanden sind, wieder in das Menü oder die Werkzeugleiste integriert werden. Dazu werden die Schaltflächen einfach per Drag-and-Drop in die Werkzeugleiste oder das Firefox-Menü verschoben. Auch die Reihenfolge der Schaltflächen kann so angepasst werden. Und das Firefox-Menü ist keineswegs auf die derzeit darin enthaltenen neun Schaltflächen begrenzt.

Darüber hinaus lässt sich jedes UI-Element entfernen oder seine Position verändern. Das gilt auch für die URL-Zeile, das Suchfeld oder die Standardsymbole der Werkzeugleiste. Die Schaltflächen für Erweiterungen stehen hier gleichberechtigt neben den fest integrierten Funktionen, und der große Freiraum in der Customize-Ansicht, der sich durch Erweiterungen mit einer Vielzahl von weiteren Schaltflächen füllen lässt, macht deutlich, dass es Mozilla mit der individuellen Anpassung des Browsers ernst ist.

Es gibt nur zwei Ausnahmen: Die Schaltfläche für das Firefox-Menü und darin die Zeile mit der "Customize-Schaltfläche" haben ihren festen Platz.

Der hier beschriebene Teil von Australis ist im aktuellen Nightly Build von Firefox enthalten, der unter nightly.mozilla.org für Windows, Linux und Mac OS X zum Download bereitsteht. Die Entwickler hoffen auf Rückmeldungen, die in die weitere Entwicklung des neuen UI einfließen sollen.

 Australis: Neues Outfit für Firefox
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Anonymer Nutzer 06. Dez 2013

Ich benutze definitiv keinen Firefox der wie Chrome sein möchte und Anpassungen als Sache...

Thaodan 21. Nov 2013

Nur das ich hier Button dynamisch hin und wegfügen kann.

Nerd_vom_Dienst 21. Nov 2013

Die Entwickler sollen eher mal an Multitasking arbeiten, und 64Bit inkl. voneinander...

MonMonthma 20. Nov 2013

Wobei 17 ESR wohl bald keine Updates mehr bekommt. End of Life ist der 3. Dezember 2013

Bassa 20. Nov 2013

Was soll das denn sein? Die Tabgruppierung, die es mal gab, haben sie gekillt...


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