Abo
  • Services:

Ausstieg: Massenentlassungen in Microsofts Smartphone-Sparte

Microsoft betreibt weiterhin seinen schrittweisen Ausstieg aus dem Smartphone-Geschäft. Jetzt werden 1.850 Beschäftigte entlassen. Der Spartenchef predigt dabei weiter, dies sei ein Abbau, aber kein Rückzug.

Artikel veröffentlicht am ,
Totengräber von Nokia: Stephen Elop (l.) und Steve Ballmer
Totengräber von Nokia: Stephen Elop (l.) und Steve Ballmer (Bild: Alexander Zemlianichenko Jr./Bloomberg)

Microsoft hat erneut Massenentlassungen angekündigt. Im Smartphone-Bereich verlieren 1.850 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz, 950 Millionen US-Dollar werden abgeschrieben. Das gab Microsoft am 25. Mai 2016 bekannt. Davon seien 200 Millionen US-Dollar für Abfindungen vorgesehen. Am härtesten ist Finnland betroffen, wo 1.350 Jobs vernichtet werden.

Stellenmarkt
  1. Heitmann IT GmbH, Hamburg
  2. netvico GmbH, Stuttgart

Der Softwarekonzern stellt weiterhin drei Lumia-Smartphones her. In einer E-Mail an die Beschäftigten erklärte Terry Myerson, Executive Vice President der Microsoft Windows und Devices Group, dass sich das Unternehmen angeblich nicht komplett aus dem Geschäft mit Smartphones zurückziehe. Es würden weiterhin "großartige neue Geräte entwickelt", beteuerte Myerson. "Wir bauen ab, aber wir ziehen uns nicht zurück".

Abbau im Mikrobereich

Doch bei Microsofts Smartphone-Geschäft ist ein Abbau nicht mehr machbar, ohne damit den Ausstieg einzuleiten: Laut Angaben von Gartner fiel der Marktanteil von Smartphones mit Windows-Betriebssystem von 2,5 Prozent auf 0,7 Prozent. Im aktuellen Berichtsquartal hatte Microsoft nur noch 2,3 Millionen Lumia-Smartphones verkauft. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden noch 8,6 Millionen abgesetzt und damit fast vier Mal so viele.

Microsoft verkaufte in diesem Monat zudem seinen Geschäftsbereich für einfache Mobiltelefone an die Foxconn-Tochter FIH Mobile. Der Kaufpreis betrug 350 Millionen US-Dollar. Von dem Verkauf sind 4.500 Beschäftigte betroffen, die künftig für die Foxconn-Firma arbeiten werden.

Microsoft hatte im September 2013 Nokias Geschäft mit Mobiltelefonen, Diensten und dazugehörigen Patenten für rund 5,44 Milliarden Euro gekauft.

Im Juli 2015 hatte Microsoft bereits angekündigt, 80 Prozent der Kaufsumme von Nokias Handygeschäft abzuschreiben und feuerte 7.800 Arbeiter aus dem Bereich.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Game Night 5,98€, Maze Runner 6,98€, Coco 5,98€)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  3. (u. a. John Wick, Sicario, Deepwater Horizon, Die große Asterix Edition, Die Tribute von Panem)

TW1920 14. Jul 2016

Da ist ja mal jmd. schlau. Deswegen verwenden die meisten Firmen auch alle vorrangig...

manudrescher 27. Mai 2016

++ Ich führte zwar nie einen Kreuzzug, aber ich nutze meine "Lebenszeit" auch nun besser...

JTR 26. Mai 2016

Restposten vielleicht. Windows 10 Mobil ist ein Flickenteppich der nicht fertig werden...

Kleba 26. Mai 2016

Dann macht aber bitte ein "IMHO" daraus und keinen Bericht der aussieht als wären es...

Kleba 26. Mai 2016

Meinen Glückwunsch an alle die sich auf UWP spezialisiert haben, dann laufen alle Geräte...


Folgen Sie uns
       


Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 2

In Teil 2 des Livestreams zu Shadow of the Tomb Raider finden wir lustige Grafikfehler und der Chat trinkt zu viel Bier, kann Michael aber trotzdem bei einigen Rätseln helfen.

Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 2 Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
Campusnetze
Das teure Versäumnis der Telekom

Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen
  2. Achim Berg "In Sachen Gigabit ist Deutschland ein großer weißer Fleck"
  3. Telefónica Bündelung von Bandbreiten aus 4G und 5G ist doch möglich

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

    •  /