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Fazit: Wir können hoffen, noch Außerirdische zu finden

Es gibt mehrere Erklärungsversuche, teils unter Zuhilfenahme der berühmten Drake-Gleichung, wieso die Suche nach intelligenten außerirdischen Zivilisationen bisher erfolglos verlief: von der Möglichkeit, dass es in unserem Teil der Milchstraße keine intelligenten Außerirdischen gibt, über die Überlegung, dass sie sich aus unterschiedlichen Gründen absichtlich von uns verbergen, bis hin zur Frage, ob wir mit den falschen Mitteln an den falschen Stellen nach ihnen suchen, weil die Außerirdischen sich von uns technologisch und vielleicht auch biochemisch stark unterscheiden.

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Ein anderer Erklärungsversuch ist das düstere Szenario, dass wir keine weit entwickelten Zivilisationen finden können, weil diese die Neigung haben, sich selbst zu vernichten, bevor sie Kontakt mit uns aufnehmen können. Dieses Szenario ist insbesondere für technikbegeisterte Menschen besorgniserregend, weil es auf der Annahme basiert, dass technischer Fortschritt ab einer bestimmten Stufe mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Selbstauslöschung führt.

Zu guter Letzt legt die Simulationshypothese die Vermutung nahe, dass es eine absichtlich programmierte Barriere gibt, die den Kontakt zwischen Zivilisationen unterschiedlicher Planetensysteme eine Zeit lang verhindert, damit diese sich temporär isoliert entwickeln können.

All diese Erklärungsversuche sind plausibel und möglich, aber welcher davon zutrifft, ist schwierig zu sagen. Doch wir haben in den vergangenen 20 Jahren aufsehenerregende Erfolge bei der Suche nach Exoplaneten erzielt, die wir den technischen Fortschritten bei Teleskopen, Bildsensoren und den Computersystemen für die Verarbeitung der enormen Datenmengen verdanken.

Das bringt die Hoffnung mit sich, dass wir bald von intelligenten Lebensformen bewohnte Exoplaneten finden könnten, egal ob diese Teil eines simulierten oder eines nicht simulierten Universums sind. Das einzig wirklich Tragische wäre, wenn sich das düstere Szenario erfüllen würde und wir uns selbst vorher auslöschen.

Miroslav Stimac ist Informatiker, promovierter Wirtschaftswissenschaftler und aktuell Teilzeitstudent der Astronomie. Er arbeitet seit 2004 als Entwickler mit branchenübergreifender Projekterfahrung, hauptsächlich in Business Intelligence, Data Science und Statistik. Seine fachlichen Interessenschwerpunkte sind Astronomie, Japanologie, Konsumforschung und Robotik.

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 Eine Simulation könnte verhindern, dass wir jetzt schon Aliens finden
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Fernando-05 05. Jul 2020

Auch wenn das ganze Universum eine Simulation ist, heisst das ja nicht dass Gott alles...

Eheran 01. Jul 2020

Die Sache ist die: Bei zu hohen Energien verpufft der Großteil einfach. Da der Feuerball...

Crass Spektakel 01. Jul 2020

Es gibt einen sehr einfachen Grund warum die Erde relativ selten ist: Das Universum ist...

dbettac 01. Jul 2020

Welche der vielen Pyramiden, die es gibt, meinst Du? Jeder Stock, Stein, Baum usw. ist...

dbettac 01. Jul 2020

Das erklärt natürlich, warum wir keine millionen Jahre alten Fossilien finden. Oh, warte...


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