Abo
  • Services:

Auslieferung am Bestelltag: Taxis als Elektroniklieferanten

Die Betreiber der App Mytaxi wollen Taxis für Lieferfahrten anbieten. Der Kunde kann etwa in einem Elektronikmarkt etwas bestellen und sich noch am gleichen Tag liefern lassen. Eine Lieferverzögerung wie bei klassischen Onlineshops gibt es dann nicht mehr.

Artikel veröffentlicht am ,
Taxis als Lieferwagen
Taxis als Lieferwagen (Bild: Mytaxi)

Beim Online-Kauf hält der Kunde die bestellte Ware oft erst einen oder gar mehrere Tage später in den Händen. Das will Mytaxi ändern und Taxis als Lieferanten einspannen, die bestellte Ware noch am gleichen Tag zum Kunden bringen. Der Service wird derzeit laut Betreiber mit zwei Media-Märkten in Hamburg getestet.

  • Warenlieferung in der Mytaxi-App für Taxifahrer (Bild: Intelligent Apps)
  • Warenlieferung in der Mytaxi-App für Taxifahrer (Bild: Intelligent Apps)
  • Warenlieferung in der Mytaxi-App für Taxifahrer (Bild: Intelligent Apps)
Warenlieferung in der Mytaxi-App für Taxifahrer (Bild: Intelligent Apps)
Stellenmarkt
  1. SYNLAB Holding Deutschland GmbH, Augsburg
  2. Yves Rocher, Stuttgart Vaihingen

Die teilnehmenden Taxifahrer erhalten genau wie bei Personenbeförderungen eine Nachricht über die App und können die angebotene Fahrt per Knopfdruck annehmen. Sie fahren dann erst den Lieferanten beziehungsweise dessen Lager an, nehmen das Paket in Empfang und fahren mit laufendem Taxameter zum Kunden. Dort wird die Ware ausgeliefert und die Lieferkosten werden kassiert. Dazu muss der Kunde dem Taxifahrer eine TAN nennen, die er zur Bestellung erhalten hat, damit der Vorgang über das Smartphone des Fahrers abgeschlossen werden kann.

Das Angebot gilt erst einmal nur für die Media-Märkte Altona und Nedderfeld in Hamburg. Mytaxi will nach eigenen Angaben weitere lokale Händler für den Lieferdienst gewinnen.

Die Taxifahrer werden nach Angaben der Website von Netzwertig von Mytaxi ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sie durchaus auch größere Gegenstände ausliefern müssen, zum Beispiel einen Flachbildfernseher. Je nach Format dürfte das nicht nur ein Transportproblem mit dem Auto, sondern auch eines für den Fahrer werden, der die Pakete dem Kunden direkt übergeben muss, um die PIN zu erhalten.

Mytaxi ist eine Entwicklung des Hamburger Startup Intelligent Apps. Die Smartphone-App Mytaxi will den Anruf bei Taxizentralen ersetzen. Das Unternehmen berechnet den teilnehmenden Taxifahrern statt einer monatlichen Gebühr 79 Cent pro Fahrt. Die Software ermittelt per GPS den Aufenthaltsort des Suchenden und zeigt an, welche Taxis in der Nähe sind. Der Fahrer, der am nächsten ist, bekommt eine Nachricht auf sein Mobiltelefon und hat fünf Sekunden, um den Auftrag anzunehmen, bevor weitere Fahrer kontaktiert werden.

Geldgeber des Startups sind unter anderem die Daimler-Carsharing-Tochterunternehmen Car2go, Xing-Gründer Lars Hinrichs und die bestehenden Investoren und Anteilseigner T-Venture, das Venture-Capital-Unternehmen der Deutschen Telekom und die KfW-Bankengruppe. Im Januar 2012 erhielt Intelligent Apps eine Geldspritze von zehn Millionen Euro.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 53,99€
  2. 1,29€

Neuro-Chef 08. Aug 2013

Aber gut, wenn's eilt.

SoniX 06. Aug 2013

Wird denn der Taxifahrer, der MediaMarkt oder der Kunde per GPS getrackt? Ich lese da...

Bouncy 06. Aug 2013

Google nach "Mietkoch" ;)

Shadow27374 05. Aug 2013

Wenn ich ein Produkt bestelle wird es vom Versandhaus verpackt und einem...

Shadow27374 05. Aug 2013

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht....


Folgen Sie uns
       


Sony Xperia XZ2 Compact - Test

Sony hat wieder ein Oberklasse-Smartphone geschrumpft: Das Xperia XZ2 Compact hat leistungsfähige Hardware, eine bessere Kamera und passt bequem in eine Hosentasche.

Sony Xperia XZ2 Compact - Test Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

Virgin Galactic: Spaceship Two fliegt wieder - trotz tödlicher Unfälle
Virgin Galactic
Spaceship Two fliegt wieder - trotz tödlicher Unfälle

Die Entwicklung des Raketenflugzeugs für Touristenflüge in den Weltraum hat schon vier Menschenleben gekostet. Vergangenen Donnerstag hat Virgin Galactic die Tests mit Raketentriebwerk wieder aufgenommen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
    HTC Vive Pro im Test
    Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

    Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
    Ein Test von Oliver Nickel

    1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
    2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
    3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

      •  /