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Tele Columbus sieht sich nicht betroffen

Die Tele Columbus Gruppe sieht sich durch ihre Unternehmensgeschichte ebenfalls nicht so stark von Überlastung betroffen. "Während die Ursprünge unserer großen Mitbewerber im Kabelmarkt auf den ehemaligen NE3-Netzen der Bundespost liegen, welche eigentlich der überregionalen Signalverteilung dienten, starteten die Unternehmen der Tele Columbus Gruppe ursprünglich mit dem privatwirtschaftlichen Aufbau von Hausnetzen als reiner NE4-Betreiber", sagte Firmensprecher Mario Gongolsky.

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Der Ausbau einer eigenen Netzebene 3 sei deutlich später erfolgt. Die gesamte Netzarchitektur der Tele Columbus Gruppe sei somit grundlegend durch den Aufbau kleinteiliger Strukturen geprägt, was sich heute bei der Cluster-Segmentierung als Vorteil erweise.

Gongolsky: "In der Konsequenz sind die Clustergrößen bei Tele Columbus, Primacom und Pepcom im Marktvergleich ausgesprochen klein. Die vergleichsweise junge Struktur unserer Netzebene 3 erleichtert auch eine weitere Segmentierung, weil die erforderlichen Tiefbaustrecken kürzer ausfallen können. Wo notwendig, werden die Netzwerk-Cluster also mit relativ geringem Aufwand weiter geteilt." Die spätere Erschließung der Netzebene 3 habe zudem dazu geführt, dass man die Rückkanalfähigkeit gleich mitdenken konnte. Alle rückkanalfähigen Netze seien vollständig auf 862 MHz ausgelegt.

Die Netze würden engmaschig überwacht. In Netzabschnitten, in denen ein hoher Kundenzuwachs und ein entsprechendes Ansteigen des Datentraffics beobachtet werde, würden durch Maßnahmen zur Bandbreitensteigerung, wie auch das Cluster-Splitting, ausgebaut. "Eine zusätzliche Steigerung der Bandbreiten wird künftig mit der Einführung des neuen Übertragungsstandards DOCSIS 3.1. erreicht, durch den sich die Kapazität der Downstreams etwa verachtfachen lässt."

Laut Gongolsky hat die Tele Columbus Gruppe im Jahr 2016 insgesamt über 113 Millionen Euro in technische Anlagen und Baumaßnahmen investiert. Das entsprach 32,7 Prozent der Umsätze. Auch in Zukunft seien umfangreiche Investitionen geplant.

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flow77 28. Sep 2017

War mit O2-DSL eigentlich auch immer recht zufrieden und das an zwei Standpunkten in...

bombinho 27. Sep 2017

Weil die alten DSLAMs via PCI angebundene ATM-Karten mit RJ45 hatten? Und es dort schon...

kai650@gmail.com 25. Sep 2017

Vodafone sieht sich nicht betroffen? Am Abend bricht das Netz vom 100Mbit bis teils unter...

drvsouth 25. Sep 2017

Unitymedia hat keinen DSL Tarif.

tingelchen 23. Sep 2017

Ja, es ist besser. Bei IPv6 gibt es an sich keine Netze mehr wie bei IPv4. Sondern nur...


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