Neuer Fibernode kann dauern

In Einzelfällen habe es auch schon mal 15 Monate gedauert, bevor ein neuer Fibernode in Betrieb genommen werden konnte, so Buchheister von Unitymedia. Ursächlich für diese langen Zeitspannen seien unter anderem die erforderlichen Genehmigungsverfahren und der begrenzte Pool an verfügbaren Tiefbauern.

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Ein Fibernode ist im Netz ein Bauteil, in dem das optische Signal aus der Glasfaser in ein elektrisches Signal auf Coax-Kabel umgesetzt wird. Wie viele Haushalte hinter einem Fibernode liegen, sei je nach Netzabschnitt unterschiedlich. Das könnten einige hundert Haushalte sein, aber auch mehrere tausend. Durchschnittlich seien es in dem Netz etwa 1.500 bis 2.000 Haushalte, bei denen ein Kabelanschluss verfügbar ist, aber nicht alle davon sind angeschlossene Haushalte. "Der Mittelwert für die angeschalteten Kunden (Internet & Telefonie) liegt deutlich darunter, ebenso die Schwelle, bei der ein Nodesplit durchgeführt wird", sagte Buchheister.

Bei einem Nodesplit wird im Grunde ein zusätzlicher Fibernode aufgebaut und ein Teil der Kunden des ursprünglichen Fibernodes zu einem neu errichteten Node hinübergezogen. Die Zahl der Haushalte pro Node verringert sich und es steht an beiden wieder mehr Kapazität zur Verfügung.

Buchheister: "Wesentlich häufiger als Nodesplits kommen Channel-Erweiterungen vor. Hierbei erfolgt der Kapazitätsausbau durch die Ausweitung von mehr DOCSIS-Kanälen. Durch die Abschaltung des analogen TV-Angebots können wir einige der frei gewordenen Kapazitäten beispielsweise für die Ausweitung der DOCSIS-Kanäle nutzen."

Vodafone räumt keine Probleme ein

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Am längsten musste Golem.de auf eine Antwort von Vodafone zu dem Tabuthema Nodesplit warten. Laut Vodafone stimmen die Messungen der Bundesnetzagentur und der Computerbild nicht. Unternehmenssprecher Volker Petendorf sagte: "Wir haben in unserem gesamten Kabelnetz eine gute Performance und ausreichende Kapazitäten, denn wir investieren jährlich mehrere Hundert Millionen Euro in das Kabelnetz. Wir beobachten und messen durchgehend den Auslastungsgrad aller Segmente. An einem Node hängen im Durchschnitt mehrere Hundert Kabelkunden."

Wenn Vodafone eine deutliche Steigerung der Kundenzahl an einem Node erwarte oder wenn "in der Busy Hour ein bestimmter Schwellenwert der Auslastung übertroffen" werde, beginne der Konzern vorausschauend mit der Segmentierung. Hier gebe es einen Vorlauf von ein bis zwei Jahren. Bei dieser Kapazitätserweiterung reiße Vodafon Straßen auf, um mit "aufwändigen Tiefbauarbeiten" neue Glasfaserkabel zu legen, das Netz näher zum Kunden zu bringen und die nötigen Anpassungen vorzunehmen. Zuletzt habe Vodafone dies in Teilen Berlins sowie in einigen Gebieten in Nord- und Süddeutschland gemacht. "Mittelfristig werden wir in unserem Kabelnetz großflächig Gigabit-Geschwindigkeiten anbieten", sagte Petendorf.

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 Auslastung: Wenn es Abend wird im KabelnetzTele Columbus sieht sich nicht betroffen 
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flow77 28. Sep 2017

War mit O2-DSL eigentlich auch immer recht zufrieden und das an zwei Standpunkten in...

bombinho 27. Sep 2017

Weil die alten DSLAMs via PCI angebundene ATM-Karten mit RJ45 hatten? Und es dort schon...

kai650@gmail.com 25. Sep 2017

Vodafone sieht sich nicht betroffen? Am Abend bricht das Netz vom 100Mbit bis teils unter...

drvsouth 25. Sep 2017

Unitymedia hat keinen DSL Tarif.

tingelchen 23. Sep 2017

Ja, es ist besser. Bei IPv6 gibt es an sich keine Netze mehr wie bei IPv4. Sondern nur...



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