Auslandskoordination: Telekom dreht LTE an den Grenzen voll auf

Nach Vodafone nutzt jetzt auch die Telekom die Leistung ihrer LTE-Stadion an den Auslandsgrenzen. Während es bei Vodafone 50 Stationen waren, stellt die Telekom gleich 500 auf volle Leistung.

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Ende Gelände
Ende Gelände (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom nimmt in einem ersten Schritt bei rund 500 Mobilfunk-Standorten entlang der deutschen Außengrenzen die Leistungsdrosselung heraus. Das gab das Unternehmen am 20. November 2019 bekannt. Die Mobilfunkanbieter haben in den Grenzregionen LTE-Stationen aufgebaut, können diese aber wegen der Auslegung der Vorschriften zur Auslandskoordination nicht vollständig nutzen. Darin ist die Mobilfunk-Einstrahlung aus Deutschland in das angrenzende Nachbarland geregelt.

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"Ab sofort können die Mobilfunkbetreiber LTE-Stationen, die bislang nicht eingeschaltet waren, aktivieren und LTE-Stationen, die bislang leistungsreduziert betrieben wurden, voll aufdrehen", erklärte das Bundesverkehrsministerium bereits am 30. September 2019. Eine Vorschrift der Bundesnetzagentur, durch die vermieden werden sollte, dass deutsche Mobilfunknetze ausländische Funkdienste stören, sah diese Leistungsreduzierung bisher vor. Bei Überschreitungen haftete die Behörde, doch diese Haftung ist laut Angaben der Telekom nun auf die Netzbetreiber übergegangen. Die Mobilfunkantennen des Betreibers arbeiten jetzt mit den gleichen Leistungsparametern wie an anderen Standorten.

"Wir werden die neue Regelung mit Augenmaß, aber offensiv nutzen", sagte Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland. "Dies ist jedoch nur der erste Schritt. Wir werden in den nächsten Monaten die LTE-Versorgung entlang der Grenzen noch weiter verbessern." Es geht um die Grenzgebiete zu Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Polen, Tschechien, der Schweiz, Dänemark und Österreich.

Derzeit gibt es entlang der deutschen Außengrenzen rund 260 Standorte ohne LTE. Die Telekom wird alle diese Standorte im Laufe der kommenden Monate zusätzlich mit LTE versorgen. Außerdem sind weitere neue Mobilfunkstandorte geplant, um LTE-Lücken entlang der Grenze zu schließen. Gespräche mit Anbietern aus angrenzenden Ländern laufen.

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Vodafone hatte bereits am 28. Oktober 2019 erklärt, 50 grenznahe LTE-Stationen aktiviert zu haben.

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