Ausgegolft: In Zwickau beginnt Serienproduktion des VW ID.5

Mit der Serienfertigung des Topmodell der ID.-Baureihe hat VW die Transformation des Werks in Zwickau zum Elektroauto-Standort abgeschlossen.

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VW ID.5: Elektrische VW sind beliebt, die Wartezeiten lang.
VW ID.5: Elektrische VW sind beliebt, die Wartezeiten lang. (Bild: VW)

Das Werk in Zwickau ist zwar schon ausgelastet, trotzdem baut Volkswagen (VW) dort das nächste Elektroauto: Am 27. Januar ist die Serienfertigung des VW ID.5 und des VW ID.5 GTX gestartet.

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Der ID.5 basiert auf der Plattform Modularer E-Antriebsbaukasten (MEB) und ähnelt stark dem Sport Utility Vehicle (SUV) ID.4. Von diesem unterscheidet sich der ID.5 im hinteren Bereich: Er ist ein Coupé, hat also ein abgeflachtes Heck.

VW positioniert den ID.5 als Spitzenmodell der ID.-Baureihe. Den ID.5 gibt es mit einem 128 Kilowatt und einem 150 Kilowatt starken Hinterradantrieb. Hinzu kommt die GTX-Variante, die zusätzlich noch einen 70 Kilowatt starken Motor an der Frontachse hat. GTX ist die Performance-Variante der ID.-Baureihe - analog zum GTI.

Den ID.5 gibt es nur mit einem Akku

Als Topmodell bietet VW den ID.5 nur mit dem großen Akku an, der eine nutzbare Kapazität von 77 Kilowattstunden hat. Damit kommt das Fahrzeug der nach der Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure (WLTP) rund 500 Kilometer weit.

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In Zwickau baut VW damit sechs Modelle auf der Basis des MEB: neben dem SUV ID.4 und dem SUV-Coupé ID.5 noch die Kompaktklasse VW ID.3 von VW, die Audi-SUVs Q4 E-Tron und Q4 Sportback E-Tron sowie die Kompaktklasse Seat Born. Lediglich der Skoda Enyaq iV wird nicht hier gebaut, sondern im Skoda-Werk in Tschechien.

"Mit dem ID.5 und dem ID.5 GTX ist der Umbau des Werks in Zwickau produktseitig erfolgreich abgeschlossen", sagte Stefan Loth, Chef von Volkswagen in Sachsen. Das Werk sei auf die Elektroauto-Produktion umgestellt. Daneben will VW ab diesem Jahr Elektroautos in Emden, in Hannover sowie in Chattanooga im US-Bundesstaat Tennessee bauen.

Ziel sei jetzt - "abhängig von der Versorgungslage mit Halbleitern" - die Kammlinie zu erreichen, sagte Loth. Das ist die Auslastung der Produktion zu 100 Prozent. "Wir möchten die 180.000 bei Volkswagen Sachsen gebauten Fahrzeuge aus 2021 in diesem Jahr übertreffen."

Die Nachfrage nach den Elektroautos aus dem VW-Konzern ist hoch: Die für dieses Jahr geplante Produktion des ID.3 ist laut Loth bereits verkauft. Für jetzt bestellte Fahrzeuge beträgt die Wartezeit zwischen neun Monaten und einem Jahr. Die Variante mit dem kleinen Akku kann nicht mehr bestellt werden, und die günstigste Variante des ID.4 ist seit Anfang des Monats wegen fehlender Chips nicht bestellbar.

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GodFuture 07. Feb 2022

Wenn das so wäre, dann gäbe es heute keine BEV. Der Heizwert eines Liters Bezin-Benzol...

Egon Meier 28. Jan 2022

VW schafft es, mit schlichten Formen den IDs eine Corporate-Identity zu verpassen...

M.P. 28. Jan 2022

Wenn der Porsche ein Golf mit Schrägheck wäre, und in der Motorisierung auch nur die...



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