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Großstörung: Schwerer Festnetzausfall bei der Deutschen Telekom

Das Festnetz der Telekom ist bundesweit gestört. Über die Ursache schweigt das Unternehmen noch, räumt aber Störungen bei Telefonie, im Internet und TV im Festnetz ein.
Aktualisiert am , veröffentlicht am / Achim Sawall
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Techniker der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)
Techniker der Telekom Bild: Deutsche Telekom

Im Netz der Deutschen Telekom gibt es seit dem heutigen Morgen eine massive Störung. Das meldet das Portal allestörungen.de(öffnet im neuen Fenster) , auf dem bisher rund 10.800 Meldungen eingegangen sind. Die Störung ist bundesweit, die Berichte kommen aus Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am Main, Stuttgart, Dortmund, Essen, Hannover, Bonn und Dresden. Das Telekom-hilft-Forum war zeitweise nicht mehr erreichbar.

Die Telekom twittert(öffnet im neuen Fenster) : "Aktuell kommt es zu Störungen bei Telefonie, im Internet und TV im Festnetz. Unsere Technik arbeitet bereits an der Beseitigung."

Ein Mitarbeiter vom Telekom-hilft-Team erklärte in einem Video auf Youtube(öffnet im neuen Fenster) zur Großstörung, dass die Hotline und auch das Hilfeforum aktuell überlastet seien. Sobald etwas Neues bekannt sei, würden die Kunden informiert. Die Telekom machte bisher keine Angaben zu den Ursachen der Störung. Die Telekom entschuldigte sich und bat die Kunden um Geduld.

Nachtrag vom 4. Dezember 2015, 15:28 Uhr

Die Ursache für die Störung sei der Ausfall eines Radioservers, hieß es in einem weiteren Video der Telekom. Gemeint ist wohl ein RADIUS-Server, ein zentraler Authentifizierungsserver für Einwahlverbindungen. Die Schwierigkeit werde "sukzessive behoben" , damit die Dienste wieder verfügbar seien. Die ersten Anschlüsse würden bereits wieder funktionieren.

Nachtrag vom 4. Dezember 2015, 17:38 Uhr

"Die Störung ist nun behoben. Betroffene Kunden wurden auf einen anderen Server umgezogen" , erklärte die Telekom schließlich in einem dritten Youtube-Video. Die Störung werde intern analysiert.

Angaben zur Anzahl der betroffenen Anschlüsse fehlen weiterhin.


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