Abo
  • IT-Karriere:

Ausfall: Google-Dienste haben offenbar Quic-Probleme

Chrome-Nutzer in Westeuropa und den USA berichten derzeit von Verbindungsproblemen mit Google-Diensten. Das Ausschalten des Quic-Protokolls soll Abhilfe schaffen. Google hat die Probleme augenscheinlich bereits im Griff.

Artikel veröffentlicht am ,
Server und Chrome-Browser von Google nutzen häufig das Quic-Protokoll.
Server und Chrome-Browser von Google nutzen häufig das Quic-Protokoll. (Bild: Google)

Im mittleren Westen der USA sowie in Belgien und den Niederlanden melden derzeit vermehrt Nutzer des Google-Browsers Chrome Ausfälle der Google-Suchmaschine sowie verschiedener Google-Dienste wie Gmail, des Kalenders oder anderer. Laut der Seite Downdetector, die die Meldungen über derartige Ausfälle sammelt, sind allerdings wohl auch andere Teile der Welt von Verbindungsproblemen betroffen.

Stellenmarkt
  1. Golem Media GmbH, Berlin
  2. MVV Umwelt Asset GmbH, Mannheim

Auf verschiedenen Plattformen, wie dem erwähnten Downdetector, auf Hackernews (Ycombinator) oder auch auf Twitter, heißt es weiter, dass das Deaktivieren des Protokolls Quic die Fehler beheben soll. Ebenso würde der Verbindungsaufbau von den Fehlern QUIC_SESSION_PACKET_RETRANSMITTED, QUIC_NETWORK_IDLE_TIMEOUT begleitet oder letztlich auch mit ERR_QUIC_PROTOCOL_ERROR abgebrochen. Die Verbindungen mit anderen Browsern, wie etwa Firefox oder Safari, seien nicht gestört. Letzteres spricht dafür, dass der Fehler tatsächlich in der Verwendung von Quic liegen könnte, das bisher nur in Chrome verwendet wird.

Quic ist ein neuartiges Internetprotokoll, das als schnelle Alternative zu verschlüsselten TCP-Verbindungen erdacht worden ist und dabei unter anderem auf die Konzepte von UDP zurückgreift. Google hat Quic zur Standardisierung in die IETF gegeben, die das Protokoll wohl deutlich abändern wird, aber dennoch bereits mit ersten übergreifenden Tests in diesem Sommer rechnet.

Laut Downdetector scheinen die gemeldeten Probleme inzwischen wieder abzunehmen. Möglicherweise hat Google in einem kurzen Zeitfenster der Veröffentlichung des Chrome-Browsers und seiner eigenen Serversoftware unterschiedliche Protokollversionen genutzt, weshalb ein Verbindungsaufbau nicht stattfinden konnte. Die regionale Begrenzung des Problems könnte auch auf andere Fehlerursachen hinweisen, wie die Intervention von ISPs auf Protokollebene oder Probleme an Internetknoten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 529,00€ (zzgl. Versand)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 2070 Super und Geforce RTX 2060 Super - Test

Die Geforce RTX 2070 Super und die Geforce RTX 2060 Super sind Nvidias neue Grafikkarten für 530 Euro sowie 420 Euro. Beide haben 8 GByte Videospeicher und unterstützen Raytracing in Spielen.

Geforce RTX 2070 Super und Geforce RTX 2060 Super - Test Video aufrufen
Elektromobilität: Die Rohstoffe reichen, aber ...
Elektromobilität
Die Rohstoffe reichen, aber ...

Brennstoffzellenautos und Elektroautos sollen künftig die Autos mit Verbrennungsantrieb ersetzen und so den Straßenverkehr umweltfreundlicher machen. Dafür sind andere Rohstoffe nötig. Kritiker mahnen, dass es nicht genug davon gebe. Die Verfügbarkeit ist aber nur ein Aspekt.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Himo C16 Xiaomi bringt E-Mofa mit zwei Sitzplätzen für rund 330 Euro
  2. ADAC-Test Hohe Zusatzkosten bei teuren Wallboxen möglich
  3. Elektroroller E-Scooter sollen in Berlin nicht mehr auf Gehwegen parken

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  2. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt
  3. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"

Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

    •  /