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Ausbildung: Die Telekom wird von Bewerbern überrannt

Die Deutsche Telekom verzeichnet über 42.000 Bewerber für Ausbildung und Studium. Nur 2.200 wurden genommen. 100 Plätze stehen für Flüchtlinge bereit.

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Studium bei der Telekom
Studium bei der Telekom (Bild: Hochschule für Telekommunikation in Leipzig (HfTL))

Die Deutsche Telekom hat 42.049 Bewerber für rund 2.200 Plätze für Ausbildung und Studium. Das gab das Unternehmen am 30. August 2017 bekannt. Gegenwärtig heißt der Konzern 2.200 Nachwuchskräfte willkommen.

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Neben 1.300 Plätzen für Auszubildende in acht Berufsbildern bietet der Netzbetreiber 700 Plätze für Bachelor- und 100 Plätze für Master-Studierende an. Den Großteil der technischen Studiengänge hat die Telekom an ihrer eigenen Hochschule für Telekommunikation in Leipzig (HfTL) geschaffen. Zudem stellt der Konzern im Jahr 2017 bis zu 100 Plätze aus ihrem Ausbildungsangebot für geflüchtete junge Menschen zur Verfügung.

Die Telekom schafft Nachwuchs in den Ausbildungsberufen IT-Systemkaufleute, IT-Systemelektroniker/in, Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung, Fachinformatiker/in Systemintegration, Industriekaufleute und Kaufleute für Büromanagement, Einzelhandel sowie Dialogmarketing. Die Telekom hatte im Dezember 2016 weltweit 218.341 Beschäftigte.

Verdi nennt Zahl der Ausbildungsplätze nicht ausreichend

"Eine Übernahmegarantie geben wir bei Ausbildungsstart nicht und die Zahl der Übernahmen richtet sich nach dem jeweiligen und tatsächlichen Bedarf zum Abschlussjahrgang. Der kann sich im Verlaufe der Ausbildung auch ändern, etwa auf Grund von Marktveränderungen, Technologieveränderungen oder eigenen Anforderungen", sagte Telekom-Sprecher Husam Azrak. "Einen Fachkräftemangel sehen wir bei der Telekom zwar auch, obwohl wir noch immer als sehr attraktiver Arbeitgeber betrachtet werden, was die Zahl der Bewerber zeigt. Schwieriger wird es in den MINT-Fächern."

Verdi-Sprecher Jan Jurczyk sagte Golem.de auf Anfrage: "Wir halten die Anzahl von 2.200 Ausbildungsplätzen für nicht ausreichend, sondern beziffern den Bedarf auf mindestens 3.000 bis 3.500 Ausbildungsplätze. Dafür sind betriebliche und gesellschaftliche Gründe maßgeblich." Eine möglichst gleichmäßige Altersverteilung sollte das Ziel sein, um Fähigkeiten und Erfahrungen kontinuierlich weitergeben zu können. Der ursprüngliche Plan der Telekom vor gut zwei Jahren habe sogar vorgesehen, die Anzahl der Ausbildungsplätze zu halbieren, was durch Verdi und die Beschäftigten abgemildert worden sei. Jurczyk: "Ungeachtet dessen wird aber die aktuelle Anzahl von Ausbildungsplätzen nicht ausreichen, um langfristig drohende Personalengpässe zu vermeiden."



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cubie2 03. Sep 2017

Das sehe ich anders. Klar braucht man einen Kontrast zur Arbeit, aber wenig Interesse am...

cubie2 03. Sep 2017

Herrgott ließ Hirn regnen, und TrollNo1 spazierte mit nem Regenschirm. Wie im Artikel...

Drusera 31. Aug 2017

Also ich spreche jetzt mal aus persönlicher Erfahrung. Es gab in der Berufsschule damals...

genab.de 31. Aug 2017

gut ausgebildeter Geselle..... Echt jetzt

ElMario 31. Aug 2017

Berufsschule ist Berufsschule. Die haben halt die Aufsplittung Radio...


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