Ausbauverpflichtungen: Deutsche Telekom baut 2.000 LTE-Standorte

Die Telekom kommt beim LTE-Ausbau weiter. Allerdings ist hier für alle Netzbetreiber noch viel zu tun, um die Auflagen zu erfüllen, auch wenn die Telekom vorne liegt.

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Der LTE-Ausbau geht weiter.
Der LTE-Ausbau geht weiter. (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat in den vergangenen drei Monaten fast 2.000 LTE-Standorte neu ins Netz gebracht. Das gab der Netzbetreiber am 10. Februar 2020 bekannt. Mehr als 300 Mobilfunkstandorte mit LTE hat die Telekom neu gebaut. Rund 1.650 Standorte haben zusätzliche LTE-Antennen erhalten.

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"Wir planen für dieses Jahr über 2.000 komplett neue Mobilfunkstandorte. Ergänzend werden wir an über 10.000 weiteren Standorten die Mobilfunkkapazitäten für unsere Kunden durch Erweiterungsmaßnahmen steigern", sagte Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland. Bis Ende 2020 würden mindestens die 20 größten Städte in Deutschland angebunden.

In Bayern gab es 454 neue Standorte und Erweiterungen, in Niedersachsen 388, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 275 neuen Standorten und Erweiterungen.

Die Bundesnetzagentur hatte in der Zuteilung der im Jahr 2015 versteigerten Frequenzen die Auflage gemacht, ab Jahresbeginn 98 Prozent der Haushalte bundesweit und 97 Prozent der Haushalte je Bundesland mit einer Mindestdatenrate von 50 MBit/s pro Antennensektor zu versorgen. Die Hauptverkehrswege waren vollständig zu versorgen. Laut Bundesnetzagentur hatte keiner der Netzbetreiber zum Jahresende 2019 die ICE-Strecken und Bundesautobahnen in vollem Umfang versorgt.

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Die Staatssekretäre Heike Raab (Rheinland-Pfalz) und Jürgen Barke (Saarland) hatten am Rande der Sitzung des Beirats der Bundesnetzagentur vom 27. Januar 2020 ihr großes Bedauern über erhebliche Lücken vorgebracht. Sogar die Telekom hinke ihrer Ausbauverpflichtung von 97 Prozent in jedem Bundesland bis Ende 2019 in Baden-Württemberg, im Saarland und in Rheinland-Pfalz mit Verweis auf die grenznahen Regionen hinterher. So erreicht der Netzbetreiber im Saarland aktuell 95,43 Prozent, in Baden-Württemberg 96,01 Prozent und in Rheinland-Pfalz 96,48 Prozent. "Dieser Rückstand muss schnellstens aufgeholt werden", betonte Raab im Beirat. Während Vodafone laut Bericht im Saarland 97,9 Prozent und in Rheinland-Pfalz 97 Prozent versorgt, bleibt der Netzbetreiber insbesondere bei den Bundesautobahnen und den Schienenwegen im Rückstand.

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