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Ausbau von Rechenkapazität: Amazons Emissionen 2025 um 16 Prozent gestiegen

Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht von Amazon zeigt auch, dass die Emissionen stärker gewachsen sind als der Umsatz.
/ Mike Faust
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Amazon hat im Jahr 2025 stark in den Ausbau von Rechenzentren investiert. (Bild: Nathan Howard/Getty Images)
Amazon hat im Jahr 2025 stark in den Ausbau von Rechenzentren investiert. Bild: Nathan Howard/Getty Images

Amazon hat im Jahr 2025 einen Anstieg seiner CO2-Emissionen um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Wie aus dem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht des Konzerns(öffnet im neuen Fenster) hervorgeht, ist dies der größte Anstieg innerhalb eines Jahres seit Beginn der Erfassung dieser Daten. Insgesamt betrugen die Emissionen des Unternehmens 80,85 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent im Jahr 2025.

Den eigenen Angaben zufolge baute Amazon im Jahr 2025 weltweit mehr Rechenzentrumskapazität auf, als jedes andere Unternehmen. Allein im vierten Quartal 2025 sollen es mehr als 1,2 Gigawatt gewesen sein. Infolge des massiven Ausbaus stiegen die strombedingten Emissionen um 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an. Auch stieg die CO2-Intensität um drei Prozent, was zeigt, dass Emissionen stärker als der Umsatz wuchsen.

Der Konzern wies darauf hin, dass die Effektivität der eigenen Rechenzentren, bezeichnet als Power Usage Effectiveness (PUE), trotz des starken Emissionsanstiegs bei einem Wert von 1,14 liege. Dieser Wert liegt zwar unter dem Branchendurchschnitt von 1,25. Google gibt aber beispielsweise einen Wert von 1,09 für seine Rechenzentren an.

CO2-freie Energieversorgung weiterhin angestrebt

Absolute Zahlen zum Energieverbrauch veröffentlicht Amazon nicht, sondern beschränkt sich auf Effizienzkennzahlen wie PUE und WUE (Water Usage Effectiveness). Der Konzern teilte allerdings mit, das dritte Jahr in Folge seinen gesamten Energiebedarf aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt zu haben.

Diese Angabe basiert allerdings auf einer weltweiten Bilanzierung der Anlagen von Amazon und nicht auf einer stundengenauen, standortbasierten Betrachtung. Der Konzern schreibt im Nachhaltigkeitsreport daher auch, dass eine durchgehende CO2-freie Energieversorgung weiterhin angestrebt werde.


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