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Ausbau: Telekom startet Vectoring im ländlichen Nahbereich

Der Ausbau der Telekom im Nahbereich beginnt auf dem Land. Die ersten über 420 Nahbereiche werden jetzt in Betrieb genommen, was rund 160.000 Vectoring-Haushalte betrifft.

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Ausbau im Nahbereich
Ausbau im Nahbereich (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom baut im ländlichen Raum Vectoring im Nahbereich aus. Das gab das Unternehmen am 13. April 2018 bekannt. Mit den ersten 423 Nahbereichen, die jetzt in Betrieb genommen werden, können rund 160.000 Haushalte auf dem Land in Kommunen wie Brieskow-Finkenheerd, Dautphetal-Mornshausen, Waldfischbach-Burgalben, Schwabsoien oder Wyk auf Föhr das Internet mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) beim Herunterladen und 40 MBit/s beim Heraufladen nutzen.

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"Der Ausbau der Nahbereiche ist ein zentraler Baustein in unserer Breitbandstrategie. Deshalb ist es wichtig, dass wir erfolgreich in das Projekt gestartet sind", sagte Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland. Im ersten Schritt werden vor allem Anschlussbereiche im ländlichen Raum ausgebaut, die jetzt auf mindestens 50 MBit/s zugreifen können.

Die größeren Städte und die Ballungsräume sollen in weiteren Schritten folgen. Im Laufe des Jahres wird die Telekom dann auch Super Vectoring in den Nahbereichen einsetzen. Damit werden Datenraten von bis zu 250 MBit/s möglich sein.

Die Telekom wird bis Anfang 2020 rund 7.200 Nahbereiche mit Vectoring versorgen und dabei nach eigenen Aussagen rund 6.000 Kilometer Glasfaser verlegen und mehr als 30.000 neue Multi-Service Access Nodes aufstellen.

Telekom: Anschlüsse, die direkt mit der Betriebsstelle verbunden sind

Der Nahbereich umfasst eine Betriebsstelle, die dazugehörigen Kabelverzweiger und die damit verbundenen Kundenanschlüsse. Er ist definiert durch eine maximale Kabellänge von 550 Metern zwischen Kabelverzweiger und Betriebsstelle. Daneben gibt es außerdem die sogenannten A0-Anschlüsse. Das sind Kundenanschlüsse, die direkt ohne Kabelverzweiger mit der Betriebsstelle verbunden sind.

Vectoring reduziert die gegenseitige Störung durch Far End Crosstalk (FEXT) benachbarter Kupferdoppeladern eines Kabels. Der Vectoring-Effekt auf der Kupferleitung nimmt mit der Leitungslänge ab und ist bei der bisher eingesetzten Technik ab 700 bis 800 Metern kaum mehr feststellbar.



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