Abo
  • IT-Karriere:

Ausbau: Glasfasernetze sollen privaten Investoren Zinsen bringen

Investitionen in Glasfasernetze bringen 4 Prozent Zinsen und mehr. Das hat ein Verband der mittelständischen Kabelnetz-Betreiber erklärt. Ein Beispiel ist der Ausbau der Lausitzer Kabelgesellschaft LKG.

Artikel veröffentlicht am ,
Ausbau der Lausitzer Kabelgesellschaft
Ausbau der Lausitzer Kabelgesellschaft (Bild: Lausitzer Kabelgesellschaft LKG)

Die Finanzierung von Glasfasernetzen bringt privaten Investoren Zinsen von 4 Prozent und mehr. Das sagte Heinz-Peter Labonte, der Vorsitzende des Fachverbandes Rundfunk- und Breitbandkommunikation (FRK) am 18. November 2016. Das zeige die "Praxis der Mitglieder". Die mittelständischen Mitglieder zeigten "wie Glasfaserzukunft und der Aufbruch in die Echtzeitgesellschaft richtig gehen."

Stellenmarkt
  1. Bechtle Onsite Services GmbH, Hechingen
  2. INNEO Solutions GmbH, Leipzig

Die Deutsche Telekom bezeichnet den Fiber-To-The-Homeausbau dagegen als nicht finanzierbar, es sei denn der Kunde trägt die Kosten selbst.

Die Lausitzer Kabelgesellschaft LKG baut und betreibt im brandenburgischen Lauchhammer und dessen Umgebung Glasfasernetze mit privaten Mitteln. So habe die LKG im 800 Einwohner zählenden ländlich geprägten Ortsteil Kleinlepisch ihr FTTH-Gigabit-Netz in Betrieb genommen. Dieser Ortsteil sei bisher unterversorgt - trotz des mit europäischen Steuergeldern geförderten Telekom-Projektes "Brandenburg Glasfaser 2020".

Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 200 MBit/s

In der ersten Ausbaustufe stehen den Privat- und Geschäftskunden zunächst Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 200 MBit/s zur Verfügung. Die Geschwindigkeiten ließen sich jederzeit entsprechend dem wachsenden Bedarf anpassen.

Der FRK vertritt nach eigenen Angaben rund 150 über das Bundesgebiet verteilte, mittelständische Kabelnetzbetreiber sowie Antennengemeinschaften mit Schwerpunkt in Ostdeutschland. Versorgt würden von den Mitgliedern rund 3 bis 3,5 Millionen Haushalte mit Kabelfernsehen, Internet und Telefonie.

Deutschland erreichte im zweiten Quartal 2016 laut des Akamai State-of-the-Internet-Berichts eine durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit von 14,1 MBit/s; das entspricht einem deutlichen Plus von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Im weltweiten Vergleich stieg die Bundesrepublik damit von Platz 25 auf Rang 24. Innerhalb Europas lag Deutschland mit diesem Wert auf Platz 16.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Lenovo Legion Y530-15ICH für 699€ + Versand - Bestpreis!)
  2. ab 99,00€
  3. (u. a. GTA 5 für 12,99€, Landwirtschafts-Simulator 19 für 27,99€, Battlefield V für 32,99€)

tg-- 21. Nov 2016

Die Telekom ist sicher nicht der einzige Anbieter der zuerst lukrative Gebiete ausbaut...

DerDy 20. Nov 2016

Bei der aktuellen Niedrigzinsphase klingen 4% erstmal recht attraktiv und es scheint...

DerDy 20. Nov 2016

90 Mrd Investitionskosten, das scheibt sich leicht. Aber bring mal diese Summe auf. Und...

Ovaron 20. Nov 2016

Tatsächlich hast Du keinerlei Informationen darüber wer bei mir den Bürgermeister...


Folgen Sie uns
       


Katamaran Energy Observer angesehen

Die Energy Observer ist ein Schiff, das ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben wird und seinen Treibstoff zum Teil selbst produziert. Wir haben es in Hamburg besucht.

Katamaran Energy Observer angesehen Video aufrufen
Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

Oneplus 7 Pro im Hands on: Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse
Oneplus 7 Pro im Hands on
Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse

Parallel zum Oneplus 7 hat das chinesische Unternehmen Oneplus auch das besser ausgestattete Oneplus 7 Pro vorgestellt. Das Smartphone ist mit seiner Kamera mit drei Objektiven für alle Fotosituationen gewappnet und hat eine ausfahrbare Frontkamera - das hat aber seinen Preis.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Smartphone Oneplus 7 Pro hat kein echtes Dreifach-Tele
  2. Oneplus Upgrade auf Android 9 für Oneplus 3 und 3T wird verteilt
  3. Smartphones Android-Q-Beta für Oneplus-7-Modelle veröffentlicht

Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
Motorola One Vision im Hands on
Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
  2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

    •  /