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Aus Versehen v2.0: Openclaw 2.0 bringt Widgets und verbesserte Zusammenarbeit

Eigentlich wollten die Entwickler nur die Installation von Openclaw vereinfachen, haben aber stattdessen Openclaw 2.0 erstellt.
/ Mike Faust
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Ein Großteil der Einrichtung von Openclaw wurde vereinfacht oder gestrichen. (Bild: Pexels / Ahmed Shan)
Ein Großteil der Einrichtung von Openclaw wurde vereinfacht oder gestrichen. Bild: Pexels / Ahmed Shan

Die Openclaw Foundation hat die Openclaw-Version 2026.8.1 veröffentlicht und bezeichnet diese als Openclaw 2.0. Wie aus einem Blogbeitrag(öffnet im neuen Fenster) hervorgeht, sollten ursprünglich nur die Installation vereinfacht und die Browser-App überarbeitet werden. Dies soll sich aber so umfangreich gestaltet haben, dass unbeabsichtigt eine Version 2.0 entstanden ist.

Da die neue Version fast zwei Monate Entwicklungszeit in Anspruch nahm und etwa 50 Prozent aller jemals zusammengeführten Pull-Requests von Openclaw enthielt, nahm sich das Team bewusst Zeit, um sicherzustellen, dass das Update weder bei Neuinstallationen noch bei bestehenden Systemen zu Fehlern führt, wie es weiter heißt.

Um neuen Nutzern den Einstieg zu erleichtern, greift das System nun direkt auf bereits vorhandene Ressourcen auf dem Computer des Nutzers zurück, etwa auf bestehende API‑Schlüssel, lokale Modelle oder Abonnements von ChatGPT und Claude. Ein Großteil der Ersteinrichtung wurde gestrichen oder vereinfacht, so dass Nutzer sofort ein Gespräch beginnen und die restliche Konfiguration direkt im Dialog mit ihrem KI-Agenten abschließen können.

Unterhaltungen bleiben bestehen

Zu den weiteren Neuerungen(öffnet im neuen Fenster) gehören interaktive Widgets, die sich dauerhaft an eine Sitzung anheften lassen. Ein Agent kann daraus ein Dashboard mit Statuswerten, Ergebnissen oder Bedienelementen bauen. Netzwerkzugriffe und Aktionen benötigen eigene Berechtigungen, da reine Anzeige-Widgets nicht standardmäßig auf Netzwerkverbindungen zugreifen dürfen.

Auch wiederkehrende Automatisierungen lassen sich gezielter freigeben. Nutzer können einer konkreten Operation dauerhaft zustimmen, statt sie bei jedem Lauf erneut zu bestätigen. Ändern sich Auftrag oder ausgeführte Operation, ist wieder eine Freigabe erforderlich. Zugangsdaten kann ein Agent zudem über einen maskierten Dialog anfordern, ohne dass das Passwort im Chat oder Modellkontext landen muss.

Die Sitzungslogik wurde ebenfalls geändert. Ohne ausdrücklich konfigurierte Reset-Regel bleiben Unterhaltungen bestehen. Ein täglicher oder nach Inaktivität ausgelöster Neustart muss explizit aktiviert werden. Zusätzlich kann Openclaw alte Gespräche per Volltextsuche nach Wörtern und Phrasen durchsuchen.

Openclaw 2.0 steht über npm bereit. Für macOS gibt es signierte ZIP- und DMG-Pakete. Neue native Ausgaben für iOS und Android sollen separat folgen. Wer eine bestehende Installation mit Plug-ins und Automatisierungen betreibt, sollte wegen der Migrationen vor dem Update Konfiguration und Zustand sichern.

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