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Online-Prüfungen gehen zurück

Im IT-Bereich schaffte die ISC2 (die für die Zertifizierungen CISSP, SSCP und CCSP zuständig sind) Online-Prüfungen nach zwei Pilotprogrammen in den Jahren 2021-2022 komplett ab. Der offizielle Grund: "Weit verbreitete unregelmäßige Prüfungsergebnisse, klare Verstöße gegen die Regeln für die Durchführung von Prüfungen und nachgewiesene Versuche, bei Prüfungen zu schummeln." Der Vorstand meinte(öffnet im neuen Fenster) , dass Fernprüfungen ein "unnötiges Risiko für den Ruf und die Integrität" der Zertifizierungen darstellen.

Das Project Management Institute behält Online-Tests für seine PMP-Zertifizierung(öffnet im neuen Fenster) bei, sperrt aber Kandidaten, die gegen Sicherheitsregeln verstoßen, dauerhaft von künftigen Remote-Prüfungen.

Comptia und AWS bieten weiterhin Remote-Prüfungen an, verbieten aber ausdrücklich KI-Nutzung in Vereinbarungen und verstärkten die forensische Analyse. Comptias Bedingungen(öffnet im neuen Fenster) verbieten die Verwendung von KI-Software zur Generierung oder Nachbildung von Prüfungsinhalten.

Eine Studie der University of Reading(öffnet im neuen Fenster) ergab, dass 94 Prozent der KI-generierten Prüfungsantworten unentdeckt blieben und im Durchschnitt eine halbe Note besser abschnitten als authentische Studentenarbeiten.


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