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Aus dem Verlag: KI-Assistent verwaltet Gameserver per Sprachchat

4Netplayers integriert mit Lisa einen KI-Assistenten. Damit können Nutzer ihre Gameserver per natürlicher Sprache konfigurieren und verwalten.
/ Peter Steinlechner
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Logo von 4Netplayers (Bild: 4Netplayers)
Logo von 4Netplayers Bild: 4Netplayers

4Netplayers (gehört wie Golem zu Computec Media) erweitert sein Kunden-Dashboard um den KI-Assistenten Lisa (Live Instance Support Assistant). Die Betafunktion soll die Verwaltung von Gameservern vereinfachen, indem die Nutzer ihre Aufgaben in natürlicher Sprache formulieren, statt sich durch Menüs und Einstellungen zu klicken.

Lisa kann nach Angaben der Entwickler(öffnet im neuen Fenster) unter anderem bestehende Server starten, stoppen oder neu starten, neue Instanzen anlegen und Einstellungen verändern.

So lassen sich Minecraft- oder Valheim-Server besonders einfach erstellen, die Zahl der Spielerslots ändern oder spielspezifische Optionen anpassen. Fehlen für eine Aktion die benötigten Angaben, fragt der Assistent diese nach.

Darüber hinaus beantwortet Lisa Fragen zum eigenen Kundenkonto und zeigt an, welche Gameserver vorhanden sind, ob sie online sind oder wie viele Slots sie besitzen. Auch Hilfestellungen sollen sich am jeweiligen Server orientieren, so dass Nutzer keine allgemeinen Anleitungen erhalten, sondern Hinweise passend zu ihrer Konfiguration.

Umfassende Sicherheitsmechanismen

Nach Angaben von 4Netplayers kann das System außerdem Änderungen an Konfigurationsdateien vornehmen. Beispiele sind das Aktivieren von PvP, das Anpassen der maximalen Spielerzahl oder das Verändern spielinterner Parameter wie Erfahrungspunkte oder Ressourcenwachstum.

Kritische Aktionen wie das Löschen eines Servers oder das Zurücksetzen einer Spielwelt erfordern eine zusätzliche Bestätigung.

Für sicherheitsrelevante Daten setzt 4Netplayers auf eine Trennung vom KI-Modell. Passwörter werden laut Unternehmen über ein separates Eingabefeld verarbeitet und nicht an die KI übertragen. Lisa besitzt zudem keine weitergehenden Berechtigungen als der jeweils angemeldete Nutzer und kann nur Aktionen ausführen, die dieser selbst durchführen dürfte.

Vor der ersten Nutzung ist eine Einwilligung erforderlich, die sich laut 4Netplayers jederzeit widerrufen lässt. Chatverläufe werden nach Unternehmensangaben nicht dauerhaft gespeichert, sondern nach 90 Tagen automatisch gelöscht.

Lisa ist zunächst als Beta verfügbar. 4Netplayers(öffnet im neuen Fenster) begründet dies damit, dass KI-Systeme Fehler machen können und der Assistent deshalb fortlaufend anhand von Nutzeranfragen weiterentwickelt werden soll.


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