Aus Angst vor US-Behörden: China will Unternehmen US-Börsengang erschweren

Chinesische Unternehmen sollen nach dem Willen der Regierung künftig nicht mehr so einfach in den USA an die Börse gehen können.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
China greift in die Wirtschaft ein.
China greift in die Wirtschaft ein. (Bild: Pixabay/Pixabay-Lizenz)

Chinas Regierung will einem Pressebericht zufolge die Zügel für Technologieunternehmen weiter anziehen. Es sei ein Verbot von Börsengängen in den USA für chinesische Unternehmen geplant, die über große Mengen sicherheitsrelevanter Verbraucherdaten verfügen, schreibt das Wall Street Journal (WSJ) unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Eine Stellungnahme aus Peking lag zunächst nicht vor.

Stellenmarkt
  1. Linux Architekt zur Betreuung / Weiterentwicklung des Bestandssystems (m/w/d)
    Allianz Technology SE, Unterföhring (bei München)
  2. SAP Job - SAP BW / 4HANA Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, München
Detailsuche

Das Vorhaben dürfte insbesondere Tech-Konzerne treffen. Ein entsprechender Schritt hatte sich zuletzt schon abgezeichnet. So hat Chinas Regierung im Juli 2021 eine deutlich schärfere Kontrolle von im Ausland an der Börse gehandelten chinesischen Unternehmen angekündigt.

Die neuen Regeln zielen laut einem Dokument des Staatsrates auf "Datensicherheit, grenzüberschreitenden Datenfluss und die Verwaltung vertraulicher Informationen". Zudem hieß es im Juli, dass künftige Börsengänge eigens genehmigt werden müssten. Hintergrund ist die Sorge der Regierung, dass im Ausland gehandelte chinesische Unternehmen von den dortigen Behörden gezwungen werden könnten, ihre wachsenden Datenmengen zur Verfügung zu stellen.

Nicht allen Unternehmen wird ein Börsengang verboten

Dem Bericht des Wall Street Journals zufolge haben chinesische Offizielle erklärt, dass Unternehmen ohne sicherheitsrelevante Daten nicht von der neuen Regelung betroffen seien. Sie würden weiterhin die Erlaubnis für einen Börsengang bekommen.

Aktien Komplett-Anleitung: Alles, was Sie als Börsen-Einsteiger unbedingt über Wertpapiere wissen müssen. Genau so investieren Sie mit wenig Kapital und bauen sich ein krisensicheres Vermögen auf
Golem Karrierewelt
  1. Certified Network Defender (CND): virtueller Fünf-Tage-Workshop
    17.-21.10.2022, Virtuell
  2. Adobe Premiere Pro Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    17./18.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Des Weiteren will Chinas Wertpapieraufsicht bisherige regulatorische Schlupflöcher schließen, die chinesische Tech-Riesen genutzt haben, um über Beteiligungsgesellschaften in Steuerparadiesen wie den Cayman Islands oder den British Virgin Islands auf das Börsenparkett in den USA oder in Hongkong zu gehen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg zuletzt berichtete.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
E-Mail-Hosting
"Wir haben laufend Probleme mit GMX und Web.de"

Probleme, wie sie die Bahn jüngst mit GMX und Web.de hatte, kennt der Mailprovider Tinc schon lang. Antworten bleibe GMX schuldig, sagt uns der CEO.
Ein Interview von Moritz Tremmel

E-Mail-Hosting: Wir haben laufend Probleme mit GMX und Web.de
Artikel
  1. T Phone: Telekom präsentiert eigene 5G-Smartphones ab 200 Euro
    T Phone
    Telekom präsentiert eigene 5G-Smartphones ab 200 Euro

    Das T Phone und T Phone Pro sind Smartphones der Einsteiger- und Mittelklasse, die 5G unterstützen und 50-Megapixel-Kameras haben.

  2. Copilot, Java, RISC-V, Javascript, Tor: KI macht produktiver und Rust gewinnt wichtige Unterstützer
    Copilot, Java, RISC-V, Javascript, Tor
    KI macht produktiver und Rust gewinnt wichtige Unterstützer

    Dev-Update Die Diskussion um die kommerzielle Verwertbarkeit von Open Source erreicht Akka und Apache Flink, OpenAI macht Spracherkennung, Facebook hilft Javascript-Enwicklern und Rust wird immer siegreicher.
    Von Sebastian Grüner

  3. Ello LC1: Bastler baut 8-Bit-Computer in Kreditkartengröße
    Ello LC1
    Bastler baut 8-Bit-Computer in Kreditkartengröße

    Der Ello LC1 ist dank cleverer Konstruktion nur unwesentlich dicker als eine Platine und bietet einen Basic-Interpreter sowie ein LC-Display.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED TV 2022 65" 120 Hz 1.799€ • ASRock Mainboard f. Ryzen 7000 319€ • MindStar (G.Skill DDR5-6000 32GB 299€, Mega Fastro SSD 2TB 135€) • Alternate (G.Skill DDR5-6000 32GB 219,90€) • Xbox Series S + FIFA 23 259€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000€ Radeon Edition 2.500€ [Werbung]
    •  /