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Aus Angst vor US-Behörden: China will Unternehmen US-Börsengang erschweren

Chinesische Unternehmen sollen nach dem Willen der Regierung künftig nicht mehr so einfach in den USA an die Börse gehen können.
/ Tobias Költzsch und dpa
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China greift in die Wirtschaft ein. (Bild: Pixabay)
China greift in die Wirtschaft ein. Bild: Pixabay / Pixabay-Lizenz

Chinas Regierung will einem Pressebericht zufolge die Zügel für Technologieunternehmen weiter anziehen. Es sei ein Verbot von Börsengängen in den USA für chinesische Unternehmen geplant, die über große Mengen sicherheitsrelevanter Verbraucherdaten verfügen, schreibt das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) (WSJ) unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Eine Stellungnahme aus Peking lag zunächst nicht vor.

Das Vorhaben dürfte insbesondere Tech-Konzerne treffen. Ein entsprechender Schritt hatte sich zuletzt schon abgezeichnet. So hat Chinas Regierung im Juli 2021 eine deutlich schärfere Kontrolle von im Ausland an der Börse gehandelten chinesischen Unternehmen angekündigt.

Die neuen Regeln zielen laut einem Dokument des Staatsrates auf "Datensicherheit, grenzüberschreitenden Datenfluss und die Verwaltung vertraulicher Informationen". Zudem hieß es im Juli, dass künftige Börsengänge eigens genehmigt werden müssten. Hintergrund ist die Sorge der Regierung, dass im Ausland gehandelte chinesische Unternehmen von den dortigen Behörden gezwungen werden könnten, ihre wachsenden Datenmengen zur Verfügung zu stellen.

Nicht allen Unternehmen wird ein Börsengang verboten

Dem Bericht des Wall Street Journals zufolge haben chinesische Offizielle erklärt, dass Unternehmen ohne sicherheitsrelevante Daten nicht von der neuen Regelung betroffen seien. Sie würden weiterhin die Erlaubnis für einen Börsengang bekommen.

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Des Weiteren will Chinas Wertpapieraufsicht bisherige regulatorische Schlupflöcher schließen, die chinesische Tech-Riesen genutzt haben, um über Beteiligungsgesellschaften in Steuerparadiesen wie den Cayman Islands oder den British Virgin Islands auf das Börsenparkett in den USA oder in Hongkong zu gehen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg zuletzt berichtete.


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