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Aurora Flight Sciences: Darpa stoppt innovativen Senkrechtstarter Lightning Strike

Die Boeing-Tochter Aurora Flight Sciences wird die Entwicklung eines innovativen Senkrechtstarters mit Kippflügeln allein weiterführen. Die Darpa hatte das Projekt in Auftrag gegeben, stellte es jetzt aber ein. Gut möglich, dass das Fluggerät künftig als Lufttaxi im Einsatz sein wird.

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Konzept für XV-24 X-Plane: innovative Luftfahrttechniken
Konzept für XV-24 X-Plane: innovative Luftfahrttechniken (Bild: Darpa)

(Kein) Aus für das senkrecht startende Entenflugzeug Lightning Strike: Die Defense Advanced Research Project Agency (Darpa) stellt das Programm zur Entwicklung eines experimentellen, unbemannten Senkrechtstarters ein. Das Unternehmen Aurora Flight Sciences will das Projekt allein weiterführen.

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Die Darpa hatte 2013 die Entwicklung des Vertical Takeoff and Landing Experimental Plane (VTOL X-Plane, experimenteller Senkrechtstarter) ausgeschrieben. Anfang 2014 erhielten Aurora, Boeing, Karem und Sikorsky den Auftrag, Designstudien für VTOL X-Planes zu erstellen.

Den Zuschlag bekam schließlich Aurora Flight Sciences. Das US-Unternehmen baute ein verkleinertes Modell des XV-24 X-Plane, das 2016 erstmals abhob. Nach dem Abschluss der Flugtests vor einem Jahr sollte Aurora eine größere Version bauen.

Die Darpa hat das Programm jetzt eingestellt. Die Technik darf Aurora jedoch weiter nutzen: Sie soll in Auroras eigenes Programm zur Entwicklung eines elektrischen Senkrechtstarters (E-VTOL) einfließen. Unter anderem soll Aurora 50 Lufttaxis für den Fahrdienst Uber bauen.

Das XV-24 X-Plane sieht etwas merkwürdig aus: Seine großen Tragflächen sind hinten, die kleinen vorn - Entenflugzeug oder Canard wird diese Bauart genannt. Alle vier Tragflächen sind kippbar. Für den Start und die Landung werden sie in eine senkrechte Stellung gebracht, für den Horizontalflug dann in die Waagerechte gekippt. Außer senkrechten Starts und Landungen ermöglichen die Kippflügel auch, in der Luft zu stehen.

Angetrieben wird das UAV von 24 Mantelpropellern. In jeder der beiden Tragflächen sitzen neun Propeller, in jedem Entenflügel drei. Angetrieben werden sie jeweils von einem Elektromotor. Den Strom liefert ein Generator im Rumpf, der von einem Verbrennungsmotor angetrieben wird. Der Generator hat eine Leistung von 3 Megawatt. Das XV-24 sollte mit einer Geschwindigkeit von 300 bis 400 Knoten, 550 bis 740 km/h, fliegen. Gedacht war das Fluggerät als unbemannter Transporter für das Militär.

Das XV-24 ist nicht die innovative Luftfahrttechnik von Aurora. Das Unternehmen hat auch mit elektrischen Antrieben, autonomem Fliegen oder dem Einsatz neuer Fertigungsverfahren experimentiert. Deshalb kaufte der Luftfahrtkonzern Boeing das US-Unternehmen im vergangenen Jahr.

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blubberer 01. Mai 2018

Bin ich eigtl der einzige dem die Angabe Wumpe ist weil er/ich zuerst mal an einen Bird...

derdiedas 01. Mai 2018

Wenn man ein Fluggefährt baut das Flügel hat will man so wenig Störung wie möglich...


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