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Auktionserlöse: Bundesländer bekommen 626 Millionen Euro für Breitbandausbau

Nach der jüngsten Versteigerung von mobilen Breitbandfrequenzen wird der Erlös aufgeteilt: Insgesamt 626 Millionen Euro stehen den Bundesländern für den Ausbau des Breitbandnetzes zur Verfügung. Die Verteilung erfolgt nach einem Schlüssel.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Antennen auf einem Häuserdach
Antennen auf einem Häuserdach (Bild: Eric Gaillard/Reuters)

Das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur hat am Wochenende mitgeteilt, wie viel Geld jedes Bundesland aus der im Juni 2015 erfolgten Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen zu erwarten hat. Insgesamt bleiben von den erzielten 5,1 Milliarden Euro noch 626 Millionen Euro für die Länder für den Breitbandausbau übrig.

Verteilung nach Einwohnerzahl

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Verteilt wird das Geld nach einem Schlüssel: Dabei entspricht der prozentuale Anteil des verteilten Geldes am Gesamtanteil in etwa dem prozentualen Anteil der Bevölkerung des jeweiligen Bundeslandes an der deutschen Gesamtbevölkerung. So erhält Nordrhein-Westfalen - mit über 17,5 Millionen Einwohnern bevölkerungsstärkstes Bundesland - insgesamt knapp 132,8 Millionen Euro. Das sind 21,2 Prozent der Gesamtdividende, der Bevölkerungsanteil an der Gesamtpopulation liegt bei 21,8 Prozent.

Die relativ bevölkerungsreichen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg erhalten mit jeweils 97,2 und 80,5 Millionen Euro ebenfalls einen großen Teil des Geldtopfes. Die Hauptstadt Berlin bekommt 31,6 Millionen Euro, Bremen als kleinstes Bundesland nur knapp 6 Millionen. Das Saarland als kleinstes Flächenbundesland bekommt 7,6 Millionen Euro.

Berlin will Glasfasernetze ausbauen

In Berlin soll das Geld vor allem in den Breitbandausbau gehen, etwa für Glasfasernetze. Je 8,0 Millionen Euro sind nach Angaben der Finanzverwaltung für die Jahre 2016 und 2017 in den Berliner Landeshaushalt eingestellt. Die restlichen knapp 18 Millionen Euro würden bereits in diesem Jahr ausgegeben. Sie kämen Projekten der Digitalisierung, dem WLAN-Ausbau in Berlin und anderen IT-Projekten zugute.

Für die Nutzungsrechte der versteigerten Frequenzen zahlte die Telefónica 1,2 Milliarden Euro, die Deutsche Telekom 1,8 Milliarden Euro und Vodafone 2,1 Milliarden Euro. Versteigert wurden Frequenzen in den Bereichen bei 700 MHz, 900 MHz und 1.800 MHz sowie im Bereich bei 1,5 GHz.

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Sharra 21. Jul 2015

[ ] Du hast deinen eigenen Beitrag gelesen und verstanden

Adurethor 20. Jul 2015

Eher der Region mit den wenigsten Einwohnern pro qm. Der Kohlenpott ist doch versorgt...

zu Gast 19. Jul 2015

Vermutlich fließen die Mittel in verschiedene Zuständigkeiten dieses Ministeriums http...


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