Abo
  • IT-Karriere:

Auktion: 1&1 Drillisch will einen 5G-Block tauschen

In dieser Woche kommt wieder mehr Bewegung in die unendliche Frequenzauktion. 1&1 Drillisch will wohl einen Block im 3,6-GHz-Bereich gegen einen bei 2 GHz tauschen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Auktion begann vor nun 8 Wochen.
Die Auktion begann vor nun 8 Wochen. (Bild: Bundesnetzagentur)

In dieser Woche startete die 5G-Auktion in Mainz mit etwas mehr Bewegung, um rund die Hälfte der 29 Blöcke im 3,6-GHz-Bereich wurde gestritten. Professor Vitali Gretschko vom Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sagte Golem.de auf Anfrage: "Meiner Meinung nach versucht 1&1 Drillisch einen Block im 3,6-GHz-Bereich gegen einen Block bei 2 GHz zu tauschen. Nach wie vor ist ein Block zu wenig da." In jeder Runde bietet bisher der zuletzt Unterlegene auf einen der günstigsten Frequenzblöcke, auf den gerade ein anderer Anbieter das Höchstgebot hält.

Frequenzauktion: Grenze von 6 Milliarden Euro noch nicht überschritten

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, verschiedene Einsatzorte
  2. Fidor Solutions AG, München

Bei der Frequenzauktion 2019 sind in der Runde 328 am Montag inzwischen 5,81 Milliarden Euro erreicht worden. In Deutschland werden seit Mitte März die ersten Frequenzen für 5G in den Bereichen 2 GHz und 3,6 GHz versteigert.

Laut einem technischen Experten für Mobilfunk geht es dabei um hohe künftige Gewinnerwartungen durch zusammenhängende Blöcke: Beispielsweise liefern 100 MHz im C-Band circa 1,5 GBits/s im Downlink, was für die 5G-Geschwindigkeitsaussage wichtig sei. Andererseits "hängen die Produktionskosten für die Netzbereitstellung hinsichtlich Kapazität und Qualität für die Betreiber vom verfügbaren zusammenhängenden Spektrum ab". Daher sei eine Bieterauseinandersetzung um 10-MHz-Blöcke durchaus verständlich. "Denn je nach Gesamtmenge sprechen wir hier von 10 bis 15 Prozent Varianz allein dafür", sagte er in der vergangenen Woche.

Und so ringen Deutsche Telekom, Telefónica, Vodafone und 1&1 Drillisch auch nach acht Wochen noch um eine Aufteilung der zur Verfügung stehenden Frequenzen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 53,99€ (Release am 27. August)
  2. (aktuell u. a. Asus Vivobook 15 für 589,00€, Nero AG Platinum Recording Software für 59,90€)
  3. 10,99€ (ohne Prime oder unter 29€ + Versand)

M.P. 14. Mai 2019 / Themenstart

Nunja, wenn UMTS nicht abgebaut würde, könnte es dort schon immer leerer werden. Auf der...

M.P. 14. Mai 2019 / Themenstart

... dass sich jemand darauf einlässt.... Was wohl der Kauf von Telefonica durch 1&1...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Speedport Pro - Test

Der Speedport Pro ist gerade im WLAN verglichen mit dem älteren Speedport Hybrid eine Verbesserung. Allerdings zeigt sich in unserem Test auch, dass die maximale Datenrate nicht steigt. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Speedport Pro - Test Video aufrufen
Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    Oneplus 7 Pro im Hands on: Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse
    Oneplus 7 Pro im Hands on
    Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse

    Parallel zum Oneplus 7 hat das chinesische Unternehmen Oneplus auch das besser ausgestattete Oneplus 7 Pro vorgestellt. Das Smartphone ist mit seiner Kamera mit drei Objektiven für alle Fotosituationen gewappnet und hat eine ausfahrbare Frontkamera - das hat aber seinen Preis.
    Ein Hands on von Ingo Pakalski

    1. Oneplus 7 Der Nachfolger des Oneplus 6t kostet 560 Euro
    2. Android 9 Oneplus startet Pie-Beta für Oneplus 3 und 3T
    3. MWC 2019 Oneplus will Prototyp eines 5G-Smartphones zeigen

    Chromium: Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen
    Chromium
    Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen

    Build 2019 Wie sieht die Zukunft des Edge-Browsers aus und was will Microsoft zum Chromium-Projekt beitragen? Im Gespräch mit Golem.de gibt das Unternehmen die vage Aussicht auf einen Release für Linux und Verbesserungen in Google Chrome. Bis dahin steht viel Arbeit an.
    Von Oliver Nickel

    1. Browser Edge auf Chromium-Basis wird Netflix in 4K unterstützen
    2. Browser Microsoft lässt nur Facebook auf Flash-Whitelist in Edge
    3. Microsoft-Browser Edge bekommt Chromium-Herz

      •  /