Abo
  • Services:

Augsburg: Fujitsu Deutschland macht alles dicht

Fujitsu will seine gesamte Fertigung außerhalb Japans schließen. In Deutschland ist der Standort in Augsburg komplett betroffen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Fertigung von Fujitsu in Augsburg
Die Fertigung von Fujitsu in Augsburg (Bild: Fujitsu)

Fujitsu will deutschlandweit 1.800 Arbeitsplätze abbauen und den Standort Augsburg schließen. Das gab der japanische Elektronikkonzern am 26. Oktober 2018 bekannt. Das Unternehmen plant demnach, die Aktivitäten in den Bereichen Produktentwicklung, Fertigung und Logistik in Deutschland auslaufen zu lassen und seine Niederlassung Augsburg bis spätestens September 2020 vollständig zu schließen.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Stuttgart
  2. ING-DiBa AG, Nürnberg

Fujitsu wolle sich stärker auf Technologien wie künstliche Intelligenz und Blockchain sowie branchenspezifische Lösungen orientieren und sich vom reinen Produktgeschäft hin zu Services wandeln. Der Konzern zentralisiere Forschung und Entwicklung, Beschaffungswesen und Fertigung für sein Produktgeschäft in Japan.

Fujitsu-Zentraleuropachef Rupert Lehner betonte, basierend auf der starken Präsenz in Deutschland, dem Betrieb von Rechenzentren und langjährigen Partnerschaften mit Microsoft und SAP plane Fujitsu auch, in neue Arbeitsplätze in Wachstumsbereichen in Deutschland zu investieren.

Michael Leppek, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Augsburg, erklärte: "Wir fordern den Erhalt des Augsburger Standortes. Diese Schließungsankündigung ist ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen und aller, die sich seit Jahren für den Standort einsetzen. Wir werden für diesen Standort kämpfen. Die IG Metall wird darüber hinaus zusammen mit den Beschäftigten den Protest auch in die Öffentlichkeit tragen."

Bayerns IG-Metall-Chef Jürgen Wechsler sagte: "Das geht an die Substanz des Wirtschaftsstandortes. Nach der angekündigten Schließung des Ledvance-Werkes ist das binnen kurzer Zeit der zweite schwere Schlag für Augsburg und die Region."

Von sofortigen Arbeitskampfmaßnahmen, wie von einem Teil der Beschäftigten gefordert, war jedoch keine Rede. Die Arbeitnehmervertreter würden nun zusammen mit der IG Metall die Gespräche mit der Arbeitgeberseite aufnehmen und in den kommenden Wochen mit Sachverständigen das weitere Vorgehen beraten, erklärte die Gewerkschaftsführung.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand

juggernaut 30. Okt 2018

Da irrst Du ;-) Platinen wurden soweit ich weiß bei Fujitsu in Augsburg zuletzt vor > 20...

blubberer 29. Okt 2018

Jetzt hab ich mur doch glatt alles durchgelesen.. Wie viele doch der Meinung sind ich...

ldlx 29. Okt 2018

Generell kann ich das mit dem Support so bestätigen, sofern es "nur" defekter Kleinkram...

JouMxyzptlk 28. Okt 2018

Diese Tastatur mag ich nicht weil der untere Rand bei den Keycaps bei mir immer noch...

JouMxyzptlk 28. Okt 2018

Nee, das liegt meist daran dass der Support noch läuft und es updates gibt. Strategisch...


Folgen Sie uns
       


Metro Exodus - Fazit

In Metro Exodus kommt Artjom endlich streckenweise wirklich an die frische Luft.

Metro Exodus - Fazit Video aufrufen
Oldtimer umrüsten: Happy End mit Elektromotor
Oldtimer umrüsten
Happy End mit Elektromotor

Verbotszonen könnten die freie Fahrt von Oldtimern einschränken. Aber auch Umweltschutzgründe und Exzentrik führen dazu, dass immer mehr Sammler ihre liebsten Fahrzeuge umrüsten.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Piëch Mark Zero Porsche-Nachfahre baut eigenen E-Sportwagen
  2. Elektroautos Sportversion des E.Go Life und Shuttle E.Go Lux
  3. Rivian Amazon investiert in Elektropickups

EU-Urheberrecht: Die verdorbene Reform
EU-Urheberrecht
Die verdorbene Reform

Mit dem Verhandlungsergebnis zur EU-Urheberrechtsrichtlinie ist eigentlich niemand zufrieden. Die Einführung von Leistungsschutzrecht und Uploadfiltern sollte daher komplett gestoppt werden.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform
  2. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"
  3. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Unterhändler einigen sich auf Urheberrechtsreform

Emotionen erkennen: Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
Emotionen erkennen
Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn

Wer lächelt, ist froh - zumindest in der Interpretation eines Computers. Die gängigen Systeme zur Emotionserkennung interpretieren den Gesichtsausdruck als internes Gefühl. Die interne Gefühlswelt ist jedoch sehr viel komplexer. Ein Projekt des DFKI entwickelt ein System, das Gefühle besser erkennen soll.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  2. Magnetfeld Wenn der Nordpol wandern geht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

    •  /