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Augmented Reality: Pokémon Go fixiert die Monster für Schleichangriffe

Ein Grafikupdate mit Folgen für die Jagd: Eine neue Version von Pokémon Go soll künftig ARKit unterstützen und damit Pikachu und seinen Freunden eine feste Position zuweisen. Vorerst wird die Funktion aber nur für neuere iPhones und iPads verfügbar sein.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Pokémon Go (Bild: Niantic)
Artwork von Pokémon Go Bild: Niantic

Das kalifornische Entwicklerstudio Niantic Labs(öffnet im neuen Fenster) unterstützt in Pokémon Go unter iOS 11 künftig die von Apple bereitgestellten Augmented-Reality-Werkzeuge ARKit. Damit wird es einfacher, Verbindungen zwischen der echten und der künstlichen Welt des Spiels herzustellen. In Pokémon Go bedeutet das: Die kleinen Monster sind an einem Punkt im Raum fixiert, so dass sich der Spieler den Wesen nähern und etwa um ein Onix oder Relaxo herumlaufen kann.

Pokémon-Go-Spieler im Interview
Pokémon-Go-Spieler im Interview (02:31)

Es kann aber auch passieren, dass die Pokémon die Flucht ergreifen, sobald sie einen Jäger in unmittelbarer Nähe entdecken. Dazu soll eine neue Bewusstseinsanzeige neben dem Biest angezeigt werden - sobald der Zähler voll ist, haut das Pokémon ab. Der Spieler soll dann noch die Möglichkeit haben, auf das hohe Gras in seiner Nähe zu tippen, um das Monster wieder anzulocken und eventuell doch noch zu fangen. Wer sich an das Objekt der Sammelbegierde erfolgreich herangeschlichen hat, soll einen speziellen Expert-Handler-Bonus erhalten, der noch mehr Erfahrungspunkte und Sternenstaub gewährt.

Umsetzung für Android kommt wahrscheinlich

Nach Angaben von Niantic Labs soll die neue Fassung des Spiels demnächst erscheinen - einen konkreten Termin gibt es bislang nicht. Das Studio nennt die Augmented-Reality-Funktionen AR+. Sie stehen vorerst für das iPad der fünften Generation und das iPhone 6 sowie für neuere Tablets und Smartphones von Apple zur Verfügung. Ob irgendwann auch eine Version für ARCore, dem Android-Gegenstück zu ARKit, erscheint, ist derzeit nicht bekannt, aber wahrscheinlich - immerhin gehörte Niantic Labs früher zu Google.


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