Augmented Reality: Niantic sorgt mit Ingress Prime für Verwirrung und Ärger

Mit einer neuen Version von Ingress hat das Entwicklerstudio Niantic (Pokémon Go) die Community teils verwirrt, teils verärgert. Jetzt hat sich das Unternehmen geäußert und angekündigt, die Kaufoptionen in Prime wieder zu ändern.

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Smartphone mit Ingress Prime
Smartphone mit Ingress Prime (Bild: Niantic)

Das Entwicklerstudio Niantic hat auf Vorwürfe aus der Community von Ingress reagiert, mit der neuen Version Prime auch Pay-to-Win-Elemente in das grundsätzlich kostenlose Augmented-Reality-Spiel eingebaut zu haben. Es geht also um Gegenstände, mit denen sich Spieler echte Vorteile gegenüber anderen kaufen können, die kein Geld investieren möchten. Laut Niantic soll es nun mächtige Extras wie das Aegis-Schild, spezielle seltene Portale und überhaupt keine Objekte der Stufen 7 und 8 mehr geben.

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Hintergrund der Kontroverse zwischen Nutzern und Niantic ist eine neue Version von Ingress mit dem Namen Ingress Prime. Damit fängt die Verwirrung schon an: Niantic tut konsequent so, als ob es sich um ein neues Spiel handelt - dabei übernimmt Prime den Fortschritt aus Ingress und löst dieses auf iOS und Android einfach ab. Auch am grundsätzlichen Spielprinzip ändert sich nichts, etwa an der Welt aus zwei Fraktionen und am Kampf um Portale, den Spieler mittels Smartphone in der Augmented Reality an echten Orten in der Welt führen.

In Prime gibt es eine neue Engine und dazu ein paar grafische Verbesserungen, dazu kommen größere Änderungen an der Übersichtskarte sowie am Inventar und an der restlichen Nutzeroberfläche. Für voll ausgebaute Level-16-Agenten ist die Möglichkeit gedacht, noch mal eine Karriere zu starten - dabei aber einige Extras aus dem ersten Durchgang zu behalten.

Einige der neuen Elemente scheinen noch nicht voll ausgereift, viele Spieler äußern sich nach der Umstellung in Foren und in den App Stores sehr negativ und melden Bugs, einen sehr hohen Akkuverbrauch und Abstürze. Viele äußern sich aber auch über das Pay-to-Win, das allerdings wegen ein paar Besonderheiten nicht nur für Ärger, sondern auch für Fragen gesorgt hat. Unklar war und ist unter anderem, warum die Gegenstände nur zeitlich begrenzt sind.

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Es gibt sogar Vermutungen, dass Niantic den Itemshop lediglich vorübergehend geöffnet hat, um den Graumarkt trockenzulegen, der sich um Ingress herum gebildet hat. Der Hersteller geht in seiner Mitteilung vom 7. November 2018 über die Änderungen in Ingress Prime auf die Unklarheiten nicht wirklich ein. Das Unternehmen verspricht nur, die allgemeine Situation weiter zu beobachten und auf Probleme zu reagieren.

Eigentlich sollte Niantic mit Ingress Prime auch ohne Pay-to-Win-Elemente gutes Geld machen können. So ist unter anderem die Ausrichtung von zwölf großen Veranstaltungen rund um das Spiel geplant. Vorgesehen sind drei Events pro Quartal in Asien, Europa und Amerika. Dazu kommen mehr als 100 sogenannte Satellite-Anomalie-Events. Die Veranstaltungen beginnen am 17. November 2018 in Großstädten wie Barcelona, Austin und Hongkong. 2019 soll außerdem eine computergenerierte Serie namens The Ingress Anime auf Netflix erscheinen.

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x64 12. Nov 2018

Ach ja? Kann das jeder? Für iOS gibt es den redacted Scanner (noch) nicht.

x2k 08. Nov 2018

Sehr optimistisch, als ob ein amerikanisches Unternehmen irgendetwas auf die Meinung der...

Psy2063 08. Nov 2018

Im Shop wurden aber bisher nie XMP oder Schilde verkauft. Es macht schon einen riesigen...

Psy2063 08. Nov 2018

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.nianticlabs.ingress.prime.qa ich kann...



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