• IT-Karriere:
  • Services:

Augmented Reality: Magic Leap entlässt halbe Belegschaft

Der Fokus von Magic Leap wird auf das Enterprise-Segment umgelenkt, nur dort sind laut CEO kurzfristig Gewinne zu erwarten.

Artikel veröffentlicht am ,
Magic Leaps One Creator Edition
Magic Leaps One Creator Edition (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bei Magic Leap gibt es massive Umstrukturierungen: Das Unternehmen mit über 2,6 Milliarden US-Dollar Investitionskapital entlässt rund die Hälfte seiner Mitarbeiter und will sich künftig auf den Enterprise- statt den Consumer-Markt konzentrieren. "Um Magic Leap besser für die Zukunft vorzubereiten, war es notwendig, sich von einer gewissen Anzahl an Mitarbeitern zu trennen", sagte CEO Rony Abovitz. Details nannte er nicht.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
  2. KDO Service GmbH, Oldenburg

Jedoch berichtete Bloomberg mit Verweis auf Informanten aus dem Umfeld von Magic Leap, dass ungefähr 1.000 Angestellte betroffen sind. Die restlichen sollen sich in den nächsten Wochen und Monaten darauf konzentrieren, das Geschäft für das Enterprise-Segment voranzutreiben. Laut Abovitz werde derzeit über eine strategische Partnerschaft diskutiert, laut Bloomberg soll es sich um ein großes Unternehmen aus dem medizinischen Bereich handeln, zudem finden weiterhin Gespräche mit externen Investoren statt.

Bisher hat Magic Leap mehr als 2,6 Milliarden US-Dollar an Investitionskapital erhalten, zu den Geldgebern gehören unter anderem Alibaba, Google und Qualcomm. Mit der Magic Leap One (Test) gibt es eine 2.300 US-Dollar teure AR-Brille des Herstellers, welche sich primär an Entwickler und Partner richtet - und sich bisher nur äußerst schleppend verkauft hat. In Deutschland ist die Magic Leap One nicht verfügbar, einzig in den USA.

Für die Zukunft gibt sich CEO Rony Abovitz zumindest in seinem offenen Brief zuversichtlich und spricht davon, dass sich die Magic Leap 2 wie gehabt in Entwicklung befinde. Durch den Fokus auf das Enterprise-Segment soll es möglich werden, diese zweite Generation der eigenen AR-Brille auf den Markt zu bringen. Unklar ist, ob Magic Leap immer noch überlegt, sich zum Verkauf zu stellen. Der Marktwert von Magic Leap war auf über zehn Milliarden US-Dollar geschätzt worden, ein Gespräch mit Facebook sei nicht erfolgreich gewesen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 18,99€
  2. 2,99€

Keep The Focus 24. Apr 2020

Wie kommt man eigentlich auf die Idee zu sagen, dass AR hinter VR ist? Das macht so viel...

Keep The Focus 24. Apr 2020

also SZenarien wie "da wird ein Auto eingeblendet, das nicht da ist", sind echt an den...

Keep The Focus 24. Apr 2020

beides scheint zu schlafen, wird aber jeweils gewiss in Zukunft erwachen

Hotohori 23. Apr 2020

VR tut sich ja schon schwer, AR hat noch ganz andere Probleme. Bei VR sind Leute noch...


Folgen Sie uns
       


Mario Kart Live - Test

In Mario Kart Live fährt ein Klempner durch unser Wohnzimmer.

Mario Kart Live - Test Video aufrufen
Covid-19: So funktioniert die Corona-Vorhersage am FZ Jülich
Covid-19
So funktioniert die Corona-Vorhersage am FZ Jülich

Das Forschungszentrum Jülich hat ein Vorhersagetool für Corona-Neuinfektionen programmiert. Projektleiter Gordon Pipa hat uns erklärt, wie es funktioniert.
Ein Bericht von Boris Mayer

  1. Top 500 Deutscher Supercomputer unter den ersten zehn
  2. Hochleistungsrechner Berlin und sieben weitere Städte bekommen Millionenförderung
  3. Cineca Leonardo Nvidias A100 befeuert 10-Exaflops-AI-Supercomputer

No One Lives Forever: Ein Retrogamer stirbt nie
No One Lives Forever
Ein Retrogamer stirbt nie

Kompatibilitätsprobleme und schlimme Sprachausgabe - egal. Golem.de hat den 20 Jahre alten Shooter-Klassiker No One Lives Forever trotzdem neu gespielt.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper

  1. Heimcomputer Retro Games plant Amiga-500-Nachbau
  2. Klassische Spielkonzepte Retro, brandneu
  3. Gaming-Handheld Analogue Pocket erscheint erst 2021

Demon's Souls im Test: Düsternis auf Basis von 10,5 Tflops
Demon's Souls im Test
Düsternis auf Basis von 10,5 Tflops

Das Remake von Demon's Souls ist das einzige PS5-Spiel von Sony, das nicht für die PS4 erscheint - und ein toller Einstieg in die Serie!
Von Peter Steinlechner


      •  /