Augmented Reality: Magic Leap 2 soll 2022 erscheinen

Magic Leap hat die Magic Leap 2 angekündigt(öffnet im neuen Fenster) und ein erstes Rendering der AR-Brille(öffnet im neuen Fenster) gezeigt. Sie soll in vielerlei Hinsicht ein Fortschritt zur Magic Leap One sein, die es seit Ende 2018 gibt. Parallel zur Vorstellung hat Magic Leap mitgeteilt, weitere 500 Millionen US-Dollar an Investorkapital erhalten zu haben.
Verglichen mit der Magic Leap One verspricht der US-amerikanische Hersteller, dass die Magic Leap 2 kleiner und leichter sein soll. Für das Enterprise-Segment sei die AR-Brille gar die kompakteste am Markt, wenn sie irgendwann 2022 erscheint.
Mit rund 320 Gramm ist schon die Magic Leap One deutlich leichter als etwa Microsofts Hololens mit 600 Gramm. Auch bei den Linsen wirbt Magic Leap mit führender Qualität, so soll das Sichtfeld (Field of View) der Magic Leap 2 das größte im Markt sein.
Akkulaufzeit für einen ganzen Tag
Verglichen mit dem engen FoV der Magic Leap One nennt der Hersteller eine flächenmäßige Verdopplung, einem Bild zufolge erhöht sich dabei vor allem das vertikale und nicht das horizontale Sichtfeld. Neu ist eine Dimming-Technik, die das Arbeiten mit der Magic Leap 2 auch in sehr hellen Umgebungen ermöglichen soll.

Ein besonders wichtiger Punkt ist die Akkulaufzeit, die bisher bei grob drei Stunden liegt. Bei der Magic Leap 2 ist die Rede von täglichem Gebrauch, von morgens bis abends. Wie das die US-Amerikaner geschafft haben wollen, bleibt vorerst offen. Neben effizienterer Hardware wäre auch ein größerer Akku denkbar, der sich wie schon bei Magic Leap One nicht in der Brille befinden dürfte.
Stattdessen steckt dieser im Lightpack, so nennt Magic Leap den Nvidia-Tegra-X2-basierten Mini-PC mit Linux-Betriebssystem, der an den Gürtel gehängt wird. Wie dieses System bei der Magic Leap 2 aussehen wird, erläuterte der Hersteller bisher nicht.
Dafür sagte CEO Peggy Johnson, dass Magic Leap in weiteren Investorenrunden zusätzliche 500 Millionen US-Dollar einsammeln konnte. Insgesamt summiert sich das Kapital damit auf 3 Milliarden US-Dollar, die Firmenbewertung soll bei 2 Milliarden US-Dollar liegen.



