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Augmented Reality: iPhone soll bald den Tango tanzen

Das iPhone X kann mit seinem Truedepth-Sensorsystem das Gesicht des Nutzers räumlich erfassen, doch bald könnte das iPhone auch seine Umgebung digitalisieren. Den nötigen Laserscanner soll Apple bereits evaluieren. Google hat vor Jahren eine ähnliche Technik namens Tango entwickelt.

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Das iPhone soll bald seine Umwelt abtasten.
Das iPhone soll bald seine Umwelt abtasten. (Bild: Andreas Donath)

Apple will für das iPhone etwas umsetzen, das Google beim Project Tango bereits realisiert hat. Während Google bei Tango ein Kamerasystem einsetzt, um dem Smartphone AR-Fähigkeiten zu verleihen, will Apple einem Bericht von Bloomberg zufolge auf einen Laserscanner setzen, um die Umgebung dreidimensional zu erfassen.

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Apple arbeitet nach Informationen von Bloomberg an dem rückseitigen 3D-Sensorsystem für eine kommende iPhone-Generation, die im Jahr 2019 erscheinen soll.

Apple evaluiere eine Technik, die unsichtbare Laserstrahlen aussendet. Dabei wird mit Sensoren auch die Reflexion erfasst und mittels Laufzeitberechnung lässt sich so messen, wie weit einzelne Punkte im Raum voneinander entfernt liegen. So kann der genaue Abstand eines Objekts zum Sensor bestimmt werden.

Das Truedepth-System soll auch in Zukunft beibehalten werden, sodass künftige iPhones sowohl über 3D-Scanfunktionen auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite verfügen werden, wenn die Informationen korrekt sind. Apple hat Gespräche mit potenziellen Anbietern des neuen Systems aufgenommen, heißt es in dem Bericht, der Infineon, Sony, STMicroelectronics und Panasonic aufzählt.

Apple-Chef Tim Cook erwähnte mehrfach, dass er Augmented-Reality-Anwendungen ein großes Potenzial für die Zukunft beimesse. Apple hat in iOS 11 bereits einen Schritt in Richtung AR unternommen und die Programmierschnittstelle ARKit vorgestellt, die es Entwicklern erleichtert, Apps für AR-Anwendungen zu erstellen. Die aktuelle Technik ist geeignet, flache Oberflächen zu identifizieren und virtuelle Objekte darauf zu platzieren, scheitert jedoch oft an vertikalen Ebenen.



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